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Großes Kino: Schleswig-Holstein als idealer Drehort

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Weite Horizonte, raues Licht und eine Landschaft voller Kontraste: Schleswig-Holstein zieht seit Jahrzehnten Filmschaffende aus aller Welt in seinen Bann. Im nördlichsten Bundesland entstehen Bilder von besonderer Intensität – mal still und eindringlich, mal kraftvoll und dramatisch. Ein Beispiel liefert der Kinofilm „Amrum“ (2025), der die Kulisse der Nordseeinsel eindrucksvoll nutzt.

Bei den Dreharbeiten zu „Amrum“ wurde die Crew mit ihrem hochkarätigen Ensemble vom Naturschutzbeauftragten Jan Dettmering begleitet. „Mir fällt immer wieder auf, wie besonders diese Insel und ihre Lebensräume auf Menschen wirken, die damit nicht mehr vertraut sind“, sagt er. „Es hat gedauert, bis die Filmschaffenden verstanden haben, warum ich so sehr auf die Einhaltung der naturschutzfachlichen Regeln bestehe.“

Gerade während der sensiblen Brutzeit habe er jedoch eine „außergewöhnlich hohe Rücksichtnahme“ erlebt – erst recht als er der Crew ein Nest mit Vogeleiern zeigen konnte, das in einer kleinen Mulde im Gras versteckt lag. Zum namhaften Schauspiel-Ensemble von „Amrum“ zählen unter anderem Jasper Billerbeck, Kian Köppke, Laura Tonke, Diane Kruger und Matthias Schweighöfer. Regie führte Fatih Akin.

Ein besonderer Moment blieb Jan Dettmering unvergessen: „Der Weg zum südwestlichen Punkt Amrums zum Sonnenaufgang. Hier wurde die Anfangssequenz des Films aufgenommen. Die Ruhe, das Licht und vor allem die Weite und Abgeschiedenheit an diesem Punkt sind einmalig. Die Produktion hat gezeigt, dass Amrum nicht laut sein muss, um zu wirken.“

Film rückte die Insel ins kulturelle Rampenlicht

Durch die Premiere in Cannes, besondere Vorführungen auf der Insel und eine landesweite Kinoaktion ist Amrum weit über Schleswig-Holstein hinaus sichtbar geworden. „Der Film hat die Insel ins kulturelle Rampenlicht gerückt – als Landschaft mit Geschichte, Identität und filmischer Kraft“, sagt Frank Timpe, Tourismuschef der nordfriesischen Insel. „Wir würden uns freuen, wenn der Film für viele Zuschauerinnen und Zuschauer ein Reiseimpuls wird und sie Amrum selbst entdecken möchten“, so der Geschäftsführer der Amrum Touristik AöR.

Gedreht wurde überwiegend auf Amrum selbst. Die ruhige Insel mit ihren weiten Stränden und Dünenlandschaften bot die perfekte Kulisse für diese intime und zugleich epische Erzählung. „Die Insel hat tatsächlich mein Leben bereichert, weil sie wunderschön und sehr wild ist“, berichtete Regisseur Fatih Akin in einem Interview mit der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. „Mir ging es noch nie so gut, wie während der sechs Wochen, die wir dort waren. Ich war den ganzen Tag draußen. Abends war ich immer wahnsinnig müde,“ so der Regisseur.

Zwischen Politikgeschichte, Inselidylle und Hunger

„Amrum“ erzählt die bewegende Geschichte des zwölfjährigen Nanning, der in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 auf der Nordseeinsel seiner Mutter hilft, die Familie zu ernähren. Basierend auf den Kindheitserinnerungen von Hark Bohm, entstand zunächst ein Roman und schließlich das Drehbuch, das Bohm gemeinsam mit Regisseur Fatih Akin entwickelte. Für Akin wurde „Amrum“ zu einem besonderen Projekt: Die Arbeit am Biopic seines Freundes und Mentors, der Mitte November 2025 verstarb, war zugleich eine Reise in die Tiefe der deutschen Nachkriegsgeschichte und eine Reflexion über Familie, Ideologie und Verantwortung.

Die nordfriesische Insel liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Rekordverdächtig ist Amrums Strand: Der sogenannte Kniepsand ist einer der größten zusammenhängenden Badestrände Europas. Wahrzeichen der Insel ist der Amrumer Leuchtturm – der größte an der deutschen Nordseeküste. Von oben bietet er einen spektakulären Panoramablick. Hier braucht es keine Spezialeffekte, denn authentische Schauplätze und maritimes Flair machen den echten Norden zur idealen Bühne für besondere Kino- und Urlaubserlebnisse.

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