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30.06.2021 – 09:37

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH

Unbekannte Nordsee

Unbekannte Nordsee
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Sie ist rau und wild, stürmisch und geheimnisvoll und eine beliebte Urlaubsregion in Schleswig-Holstein: Die Nordsee. Wattwandern, spazieren gehen an einem der endlosen Strände, entspannen im Strandkorb oder flanieren in einem der Küstenorte – so gestaltet sich für viele Gäste der perfekte Nordsee-Urlaub. Doch es gibt auch ungewöhnliche Möglichkeiten, die charaktervolle Region kennenzulernen. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH stellt ein paar weniger bekannte Orte und Aktivitäten an der Nordsee vor.

Schobüll (Husum): Kein Deich in Sicht!

Husums nördlicher Stadtteil Schobüll ist in mehr als einer Hinsicht einzigartig: Den deichfreien Ausblick auf die Nordsee gibt es an der Festlandsküste der Nordsee Schleswig-Holstein nur hier. Denn im Luftkurort Schobüll grenzt nicht die tiefliegende Marsch direkt an das Meer, sondern die Geest, eine Hügellandschaft, die in der vorletzten Eiszeit entstanden ist. Die Geestlandschaft liegt höher als die Marsch – daher benötigt Schobüll keinen Deich für den Küstenschutz. Neben dem besonderen Ausblick auf das Meer hat Schobüll mehrere Seebrücken, viele Naturerlebnisse und Kultur zu bieten.

www.husum-tourismus.de/Vor-Ort/Husumer-Bucht-erleben/Orte-Husumer-Bucht/Schobuell-Husum

Von Lunden nach Tondern: Pilgern an der Nordsee

Wer Lust hat, abseits der viel besuchten Orte Ruhe zu finden und mit jedem Schritt sich selbst und vielleicht auch Gott ein wenig näher zu kommen, macht sich auf den Weg und unternimmt eine besondere Pilgerreise an der Nordsee. Auf einsamen Wegen am Meer, durch Heide und Wald, durch die Marsch in den Kögen oder die Knicklandschaft am Geestrand führt die Route im Grenzgebiet zwischen Eider und Vidå im äußersten Süden Dänemarks. Die Strecke ist etwa 140 km lang und lässt sich in sechs Tagen bereisen. Mancherlei interessante Entdeckung sowie kleine Dorfkirchen liegen auf dem Weg. Eine Broschüre mit Informations- und Kartenmaterial ist in Buchhandlungen, Tourismuszentralen in einzelnen Quartieren oder Kirchengemeinden erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.kirche-nf.de/pilgern-an-der-nordsee/ (Pastorin Inke Thomsen-Krüger) sowie auf der Webseite der Nordsee Tourismus Service GmbH.

Sankt Peter-Ording: Romantische Sonnenuntergänge

Ein Geheimtipp inklusive Romantik ist ein Sonnenuntergang am Tümlauer-Hafen. Früher waren hier die Ordinger Fischer beheimatet. Viele wissen gar nicht, dass es im Tümlauer-Koog überhaupt einen Hafen gibt. Er liegt zwischen dem bekannten, rot-weiß geringelten Westerhever Leuchtturm und dem weiten Sandstrand von Sankt Peter-Ording. Der Hafen bietet die perfekte Möglichkeit, einen unvergesslichen Sonnenuntergang mit Blick auf den Westerhever Leuchtturm zu genießen. www.spo-eiderstedt.de/eiderstedt/entdecken/an-der-kueste/tuemlauer-koog

Amrum: Schätze aus dem Watt erkunden

Steinkreise, Baumsärge, Flintsteine, Bernsteinperlen: Auf der nordfriesischen Insel Amrum ist der Boden der wohl geheimnisvollste Ort. Im Sand und Watt schlummert so manches Stück Geschichte, das hin und wieder hervorkommt. Die neuste Entdeckung aus diesem Jahr: Ein Grabmal, das viel älter ist als alle vorherigen Funde und jetzt der Jungsteinzeit zugeordnet wird. Jens Quedens, Amrumer Urgestein und auf der Insel Vertrauensmann des Archäologischen Landesamtes, will genau diese Spuren bewahren und Amrumer Gästen die Geschichten dazu erzählen. Sein Öömrang Ferian, langjähriger Heimat- und Kulturverein auf der Insel, bietet dafür die perfekten Führungen, etwa mit dem Titel „Amrum - eine Insel der Toten“ und „Zeitsprünge“. Mehr Infos hierzu gibt es unter www.naturzentrum-amrum.de.

Spannende Geschichte(n) aus dem Watt weiß auch Amrums Nationalparkwattführer Dark Blome zu erzählen: Mitten im Watt zwischen Amrum und Föhr liegen die Holzspanten der „City of Bedford“, 1825 gestrandet. Sie war unterwegs von England nach Dänemark, abgedriftet in die Untiefen vor den Inseln. Dark Blome führt auf seinen Wanderungen dorthin – auch im Winter, dann mit Wathose. Die See vor Amrum war tückisch für die Seefahrer. Über 700 Schiffe fanden zwischen 1600 und 1900 ihr Ende in diesem Revier. Der Meeresboden jedoch bewegt sich unaufhörlich, schiebt Sandbänke hoch und lässt sie wieder untergehen. Gleiches passiert mit dem, was dort je zur Ruhe fand. www.der-inselläufer.de; www.amrum.de

Tour de Nordfriesland: Landschaftszauber abseits vom Deich

Vom 03. bis 08. Juli gewähren verschiedene Nationalpark-Partner während der „Tour de Nordfriesland“ ihren Gästen exklusive Einblicke in die Naturschönheiten an der Nordsee. Auf verschiedenen Radtouren erkunden Gäste mit dem E-Bike auf wenig befahrenen Strecken die Region, lernen hiesige Traditionen kennen und erfahren Interessantes über die Kultur und das Leben in Nordfriesland. Regionale Guides von „Radtouren Nordfriesland“ begleiten die Tour. Zu dem neuen Angebot, ausgearbeitet von Radtouren Nordfriesland und der Nordsee-Akademie in Leck, gehören auch abendliche Vorträge, ein Ausflug ins Wattemeer sowie ein Sonnenuntergangs-Dinner in einem regionalen Restaurant.

Weitere Informationen: www.nationalpark-partner-sh.de/arrangements/1002-tour-de-nordfriesland,

Programm: www.nordsee-akademie.de/fileadmin/user_upload/veranstaltungen-pdfs/flyer_tour_de_nordfriesland_2021.pdf

www.radtouren-nordfriesland.de/

Kultur auf dem Rad in Nordfriesland

Laut und leise, farbig, mutig, informativ und gesellig: All das sind die Kultouren Nordfriesland. Hierbei handelt es sich um Radtouren, bei denen ein besonderes Erlebnis im Mittelpunkt steht. Die Erlebnisse sind bunt und reichen von einer exklusiven Wattwanderung über Birdwatching, ein Konzert, bis hin zu einer Begegnung mit einem Poetry-Slammer. Jede Tour findet nur einmal im Jahr statt. Mehr Details finden sich unter www.radtouren-nordfriesland.de/kultouren. Weitere besondere Aktivitäten am Nationalpark Wattenmeer: https://nationalpark-partner-sh.de/natur-erleben/freizeit-sport

Pressekontakt:
Manuela Schütze, Pressesprecherin
Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH), Wall 55, 24103 Kiel
Tel.: +49 431 600 58-70, Mobil: 0160 619 0004, E-Mail: presse@sht.de
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