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08.03.2012 – 19:17

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Verbraucher in die Irre geführt. Kommentar von Frank Meßing

Essen (ots)

Wenn das Hackfleisch so viel Weizen-Zusatz enthält, kann man beim Frikadellen-Braten ja getrost auf die Brötchen verzichten. Doch Scherz beiseite. Das Beispiel von "Viva Vital" bei Netto ist nur eines von vielen, das Verbraucher in die Irre führt. Ähnlich ist es bei der leichten Mayonnaise von Thomy, die laut Foodwatch zu großen Teilen aus Wasser besteht oder der Halbfettmargarine "Lätta & luftig", die mit Stickstoff aufgeschlagen ist und mit 320 Gramm Brotaufstrich-Inhalt genau so viel kostet wie 500 Gramm normale "Lätta". Es ist immer die gleiche Masche: Die Anbieter lügen nicht, sie bieten keine gesundheitsgefährdenden Substanzen an, aber sie führen die Verbraucher hinters Licht. Die Verlockung ist groß, beim Hackfleisch Fett und Kalorien zu sparen. Da schaut man nicht unbedingt in die Zutatenliste und vergleicht auch nicht den Preis mit normalem Hack. Kunden, die sich wirklich bewusst ernähren wollen, sollten sich deshalb auch bewusst Zeit nehmen und die Verpackung studieren. Oder sich gleich an der Bedientheke mageres Fleisch für ihr Hack aussuchen. So viel teurer ist der Gang zur Frischetheke auch nicht.

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