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WAZ: Methode "Crash Kurs" - Kommentar von Theo Schumacher

Essen (ots) - Zu den festen Größen der alljährlichen Unfallbilanz gehört das traurige Kapitel, das junge Fahrer schreiben. Alle 40 Minuten verunglückt in Nordrhein-Westfalen ein 18- bis 24-Jähriger auf der Straße. Mangelnde Erfahrung, Selbstüberschätzung und männliches Imponiergehabe sind häufig die Ursachen für Unfälle, die viel zu oft mit Toten und Schwerverletzten enden. Da vermag es nicht zu trösten, dass die Straßen an Rhein und Ruhr zu den sichersten in Deutschland zählen. Leider haben wir uns angewöhnt, schnell zur Tagesordnung überzugehen, bis uns die nächste Statistik wieder kurzzeitig aus der täglichen Routine reißt. Was tun? Verbesserte Sicherheitstechnik in den Fahrzeugen und schärfere Kontrollen durch die Polizei sind richtig und wichtig, sie setzen aber nicht beim Autofahrer an. Deshalb ist es gut, wenn jungen Führerscheinanwärtern systematisch und ungeschminkt vor Augen geführt wird, wo Raserei und Leichtsinn am Steuer enden können. Wer könnte das qualifizierter vermitteln als Polizisten, Notärzte und Feuerwehrleute? Ihr "Crash-Kurs" kann helfen, Menschenleben zu retten.

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