Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Aber nicht auf Pump. Kommentar von Daniel Freudenreich

Essen (ots)

Offenbar wird der Spielraum für schwarz-gelbe
Steuergeschenke immer kleiner.
Doch leeren Kassen zum Trotz muss die neue Regierung gerade jetzt in 
der Krise die Bürger spürbar entlasten. Aber nicht auf Pump.
 Auch in der Krise könnte der Bund sinnvoll sparen und die 
Steuererleichterungen zumindest zum Teil gegenfinanzieren. Es gab 
einmal eine Streichliste der Herren Koch und Steinbrück mit 
fragwürdigen Subventionen von den Steinkohlehilfen bis hin zur 
Pendlerpauschale. Das Papier ist nach wie vor aktuell. Dessen 
Umsetzung erfordert aber den Mut der Regierungen, sich beim Wähler 
unbeliebt zu machen. Spätestens nach der NRW-Wahl sollte Schwarz-Gelb
dazu die Traute haben.
 Die Steuersenkungen wiederum nutzen nur dann der Konjunktur, wenn 
das Geld nicht auf den Sparbüchern landet. Eine 
Einkommenssteuerreform ist völlig richtig, wenn sie gerade niedrige 
und mittlere Einkommen entlastet. Auch wenn die Reform erst 2011 
kommt und die Krise dann überwunden ist, können die Mehrausgaben dem 
Wachstum dann weiter auf die Sprünge helfen.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 02.11.2009 – 20:00

    WAZ: Karsai Wahlsieger in Afghanistan - Überlebenskampf. Kommentar von Willi Germund

    Essen (ots) - Das Theater um die Präsidentschaftswahl in Afghanistan hat endlich ein Ende. Es wäre unverantwortlich gewesen, den Urnengang angesichts der prekären Sicherheitslage mit nur einem Kandidaten durchzuziehen, nur um der Form Genüge zu tun. Zurück bleibt eine ganze Riege von Blamierten. Präsident Hamid Karsai betrog mit seinen Leuten beim ersten ...

  • 02.11.2009 – 19:58

    WAZ: Meisners NS-Vergleich - Das Schwert Gottes. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Dawkins' Buch "Der Gotteswahn" beginnt so: "Stellen wir uns doch mal eine Welt vor, in der es keine Religion gibt - keine Selbstmordattentäter, keinen 11. September, keine Kreuzzüge, keine Hexenverbrennung, keine Verfolgung der Juden." Und so weiter. Das ist suggestiv und erwartet nur eine Antwort: Diese Welt wäre eine bessere. ...

  • 02.11.2009 – 19:56

    WAZ: Bildungsverweigerer - Kultur des Aufstiegs. Kommentar von Frank Stenglein

    Essen (ots) - Menschen, die durchhingen, die keinen Anschluss fanden an den produktiven Teil der Gesellschaft, hat es zu allen Zeiten gegeben. In Maßen kann und muss der Sozialstaat hier helfen. Einst gegründet, um die Unwägbarkeiten des Lebens abzusichern, hat er sich zur Lebensgrundlage entwickelt für eine relativ üppige Unterschicht. Das Wort ist ...