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WAZ: Dudenhöffer plädiert für Staatseinstieg bei Opel

Essen (ots)

Angesicht einer möglichen Zerschlagung des
amerikanischen Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM)  hat sich der 
Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer für einen Einstieg des Staates
beim deutschen Autobauer ausgesprochen. "Die Chance für eine 
Herauslösung von Opel aus dem GM-Konzern war noch nie so groß wie 
jetzt", sagte Dudenhöffer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Donnerstagausgabe). Für die Herauslösung sei allerdings der Einstieg 
des Staates bei Opel erforderlich, betonte der Professor der 
Universität Duisburg-Essen. "Eine Staatsbeteiligung wäre der ganz 
große Betreiungsschlag", sagte Dudenhöffer. Bundeskanzlerin Angela 
Merkel (CDU) lehnte einen Staatseinstieg bei Opel bislang kategorisch
ab.
 Zuletzt wurden Planspiele für eine Aufspaltung von GM bekannt. Aus 
den gesunden Marken ließe sich ein neues, profitables Unternehmen 
formen, für die weniger zukunftsfähigen Konzernteile  bliebe den 
Spekulationen zufolge nur eine geordnete Insolvenz. "Die Frage lautet
dann: In welchen Topf wird Opel gesteckt?", sagte Dudenhöffer. "Opel 
wäre ein Wackelkandidat."

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