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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung kommentiert zu Scharon:

    Frankfurt/Oder (ots) - Das persönliche Schicksal des Regierungschefs hätte Israel, ja den gesamten Nahen Osten, zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt treffen können. Seit Scharon sich entschlossen hatte, den Gazastreifen zu räumen, ist die israelische politische Landschaft im Umbruch. Seine eigene Partei, der von ihm mitbegründete Likud, ist darüber zerbrochen. Mit seiner Neugründung, der Kadima, hätte Scharon wohl die Parlamentswahlen im März gewonnen und seine Politik damit fortsetzen können. Aber nun ist alles wieder offen. Fraglich ist, ob Kadima, bislang eine One-Man-Show, ohne Scharon überhaupt bestehen kann. Oder ob der alte Widersacher aus dem Likud, Benjamin Netanjahu, nun nicht doch zum Zuge kommt. Die Militanten auf palästinensischer Seite frohlocken über so viel Ungewissheit. +++

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