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Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert die Osler Zeremonie zum Friedensnobelpreis (Sonnabendausgabe)

Frankfurt/Oder (ots) - Zwischen Arroganz und Paranoia

Das Komitee in Oslo kann war nie ein Instrument, das im Auftrag eines Staates oder einer Staatengruppe niedrige politische Ziele verfolgte. Genauso wenig wie die Verleihung des Friedensnobelpreises an Andrej Sacharow die Sowjetunion zerfallen ließ, wird die Ehrung für den inhaftierten Liu Xiaobo das Reich der Mitte zum Einsturz bringen.

Vielmehr sagt die heftige Reaktion aus Peking etwas über das Selbstverständnis Chinas aus. Da ist von Souveränität und Weltläufigkeit nichts zu spüren, wie sie noch während der Olympischen Sommerspiele 2008 zelebriert wurden. Da der Bestand der kommunistischen Herrschaft nicht im entferntesten bedroht ist, kann das aufgeführte Muskelspiel nur als Arroganz oder Paranoia gewertet werden.

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