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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu "Krankenhaus-Prämien" für Ärzte

    Frankfurt/Oder (ots) - Zu den Übeln des deutschen Gesundheitswesens - das im internationalen Vergleich so schlecht nicht ist - gehört, dass es von beinahe allem gleichzeitig zu viel und zu wenig gibt. So käme in Brandenburg oder anderswo auf dem flachen Land wohl niemand auf die Idee, von einem Überangebot an Ärzten und Krankenhäusern zu sprechen. Es gibt aber bundesweit, und zwar unbestritten, beträchtliche Überkapazitäten im Klinikbereich; ein Umstand, der offenbar von einer wachsenden Zahl von Ärzten für ein einträgliches Nebeneinkommen ausgenutzt wird. Sie überweisen Patienten an Krankenhäuser gegen Provision. Ob die Kliniken dabei erpresst werden - nach dem Motto: Geld oder Patient - oder diese mit Angeboten auf die Ärzte zugehen, um auf die zum finanziellen Überleben notwendigen Fallzahlen zu kommen, ist dabei einerlei. Wird diese Praxis nicht unterbunden, ist eines jedenfalls sicher: Das Vertrauen, nur nach bestem ärztlichen Wissen weitergereicht zu werden, ist futsch. +++

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