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Doping: Im Sport ein neuer Skandal, im Alltag der Deutschen etabliert

Doping: Im Sport ein neuer Skandal, im Alltag der Deutschen etabliert
Doping: Im Sport ein neuer Skandal, im Alltag der Deutschen. Auszug aus der repräsentativen GfK-Umfrage. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/55276 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG"

Bielefeld (ots) - Nur fünf Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele enthüllte die ARD in der Sportschau einen neuen Dopingskandal in Russland. Im Sport ist Doping ein Skandal - im Alltag der Deutschen gängige Praxis.

Russische Forscher entwickelten laut TV-Bericht neue und hochwirksame Doping-Präparate, die derzeit nicht nachzuweisen seien. Ein Mitarbeiter der Russischen Akademie der Wissenschaft in Moskau mache Berichten zufolge Geschäfte mit einem bisher unbekannten Dopingmittel. "Es ist als hochwirksam einzustufen", sagte der Kölner Dopinganalytiker Mario Thevis.

Inwieweit die Deutschen zwischen Doping im Sport und im Alltag unterscheiden, verdeutlicht eine aktuelle GFK-Studie. Im Sport wird Leistungssteigerung verpönt, im Alltag jedoch von vielen akzeptiert und praktiziert.

Nach einer repräsentativen GfK-Umfrage (September 2013) haben die Deutschen nichts gegen die Einnahme entsprechender Präparate, wenn es um Leistungssteigerung im Alltag geht. Aus der Differenzierung verschiedener Alltagssituationen ergibt sich eine Akzeptanz zum Einsatz jeweils darauf abgestimmter Mittel. Laut der Studie, an der 1.000 Männer und Frauen zwischen 14 und 70 Jahren teilnahmen, ist die Einnahme von leistungssteigernden Medikamenten für jeden Fünften akzeptabel, wenn es um Prüfungsphasen im Studium geht. Jeder Dritte akzeptiert medikamentöse Unterstützung im Sexualleben. Insbesondere akzeptieren Deutsche (mit über 50 Prozent) die Nutzung von leistungssteigernden Mitteln bei der Prävention einer Glatze.

Der Deutschen liebste Doping-Mittel

Fast jeder Zweite (48,8 Prozent) akzeptiert Energydrinks, zur Leistungssteigerung. Die Einnahme von Koffeintabletten für eine verbesserte Vigilanz ist für jeden Dritten (30,1 Prozent) akzeptabel. Wenn es um die sexuelle Unterstützung der männlichen Potenz geht, befürworten 33,1 Prozent die Einnahme von Viagra. Sogar rezeptpflichtige Medikamente, wie Ritalin erfahren eine gewisse Akzeptanz. Mit seinem Wirkstoff Methylphenidat sorgt es für eine gesteigerte Aufmerksamkeit und kommt beispielweise in Prüfungs-Phasen an Hochschulen zum Einsatz. Etwa jeder zehnte Deutsche findet das akzeptabel.

Noch höher als bei Energydrinks, Koffeintabletten und Potenzmitteln ist die Akzeptanz von Koffein, wenn es gegen Haarausfall und zur Leistungssteigerung des Haarwachstums (Doping für die Haare) eingesetzt wird. 52 Prozent der Befragten befürworten den Einsatz von Alpecin Coffein Shampoo, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

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