Bundesverband Dt. Krankenhausapotheker

ADKA gegen Ärztemusterflut

Berlin (ots) - Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. ist für eine konsequente Begrenzung der Abgabe von Arzneimittelmustern an Ärzte. "Wir beobachten einen stetig wachsenden Wildwuchs bei den Mustern," so Klaus Tönne, Geschäftsführer der ADKA. "Die oft erst nach zähem Ringen erreichte Rationalität der Arzneimittelauswahl in den Kliniken wird damit erheblich beeinträchtigt."

ADKA-Präsident Michael Lueb, Bielefeld, begrüßt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Initiative des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker-Krankenkasse für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WInEG): "Es ist eine gute Idee, die Abgabe von Ärztemustern auf die Zeitspanne von einem Jahr nach Erstausbietung des Präparats zu beschränken," meint Lueb. "Damit wäre eine angemessene Erprobung des Arzneimittels möglich, die Marktbeeinflussung durch regelmäßige Musterabgabe aber deutlich erschwert.. Wir unterstützen daher den Vorschlag des WINEG in vollem Umfange."

Der Bundesverband vertritt die Interessen von rund 1.700 deutschen Krankenhausapothekern. Im Fokus der Verbandsarbeit steht, die größtmögliche Sicherheit der Arzneimittelversorgung aller Klinikpatienten zu gewährleisten. Weitergehende Informationen finden Sie unter http://www.adka.de

Ansprechpartner:

Präsident Michael Lueb, praesident@adka.de
Geschäftsführer Klaus Tönne, gf@adka.de
Alt Moabit 96, 10559 Berlin, Tel. 030-3980 8752, Fax - 8753.

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