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"Als Klischee-Lesbe habe ich mich nie gefühlt": Ulrike Folkerts exklusiv in TV DIGITAL über weibliche Ermittler und ihr "Tatort"-Jubiläum

    Hamburg (ots) - Seit genau 20 Jahren jagt Ulrike Folkerts im "Tatort" Verbrecher - und ist damit die dienstälteste TV-Ermittlerin. Grund genug für TV DIGITAL, den TV-Star zur Jubiläumsfolge "Vermisst" (11.10., 20.15 Uhr, Das Erste) und zu ihren Anfängen zu befragen: "Als ich mit 28 Jahren beim ,Tatort' landete, galt ich als französisches Jeansmädchen. Das Ruppige baute ich erst später in die Rolle ein", sagt Folkerts im "Tatort"-Special von TV DIGITAL. Seither hat die Kommissarin eine Reihe brisanter Themen aufgegriffen. Besonders wichtig sind Folkerts heute die Fälle über Aids ("Roter Tod"), Sterbehilfe ("Der glückliche Tod") und der umstrittene "Ehrenmord"-Tatort unter türkischen Migranten in Ludwigshafen ("Schatten der Angst").

    Ein Ende von Lena Odenthal sieht Folkerts dabei nicht. Nur einmal wollte sie die Rolle aufgeben: "Das war vor zehn Jahren. Letztlich war es ein normaler Konflikt, den jeder Schauspieler im Laufe einer langjährigen Darstellung durchlebt", sagt Folkerts in TV DIGITAL. "Zeitgleich tauchten übrigens immer mehr TV-Kommissarinnen auf. Ich habe das Gefühl, dass dieser Trend durch Lena Odenthal ausgelöst wurde." Dabei kann sich Folkerts durchaus eine Zusammenarbeit mit weiblichen TV-Ermittlern wie Senta Berger, Eva Mattes oder Hannelore Hoger vorstellen.

    Als Klischee-Lesbe habe sie sich nie gefühlt, "eher schon als weiblicher Schimanski." In den letzten 20 Jahren sei sie allerdings entspannter geworden. "Das kommt von der jahrelangen Erfahrung in meinem Job. Zudem habe ich meine Verkrampfung gegenüber Journalisten abgebaut. Dazu trugen auch die Psychotherapien bei. In meinen anderen Fernsehrollen darf ich endlich weiblichere Seiten zeigen." Sollte Lena Odenthal einmal abtreten, dann wegen der Liebe: "Sie soll nicht sterben, sondern die große Liebe finden, die sie in ein fernes Land lockt", sagt Folkerts zu TV DIGITAL.

    Alle Aussagen von Ulrike Folkerts in Heft 21/2009 von TV DIGITAL (EVT: 2.10. 2009). Zitate, auch auszugsweise, nur bei Nennung der Quelle "TV DIGITAL" zur Veröffentlichung frei.

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