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30.09.2004 – 20:40

BERLINER MORGENPOST

Berliner Morgenpost: Berliner Traditionsunternehmen Meyer & Beck vor Verkauf

    Berlin (ots)

  Das Berliner Traditionsunternehmen, die Supermarktkette Meyer & Beck Handels-KG, wird bis Ende des Jahres vom Bielefelder Lebensmittelkonzern Dr. Oetker verkauft. Das berichtet die Berliner Morgenpost (Freitag). Sechs der derzeit 44 Filialen in Berlin werden nach Angaben des Betriebsrates endgültig geschlossen, deren Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt. Betroffen sind voraussichtlich 35 bis 40 Mitarbeiter. Käufer soll nach Angaben der Gewerkschaft Verdi die Mema Handelsgesellschaft & Co. KG sein. Weder bei Oetker noch bei der Geschäftsführung von Meyer-Beck wollte man sich gestern über den neuen Eigentümer äußern. Ein Sprecher in der Bielefelder Zentrale bestätigte der Morgenpost lediglich: „Oetker beschränkt sich auf bestimmte Geschäftsbereiche, und dazu gehört der Einzelhandel künftig nicht mehr. Wir werden uns von Meyer & Beck trennen. Wie und wann steht noch nicht fest.“ Meldungen, wonach die Mema Handelsgesellschaft Teil des Lebensmittelkonzerns ist und Oetker durch den Betriebsübergang zum 1. Januar 2005 langfristig mehr Bewegungsfreiheit für Stellenabbau und andere Spar- bzw. Rationalisierungsmaßnahmen bekommen will, wies das Bielefelder Unternehmen am Donnerstag zurück: „Eine Mema Handelsgesellschaft gehört nicht zu uns, in dem Sinne, dass Oetker daran 51 Prozent und mehr hält“, hieß es. Doch entgegen den Angaben von Oetker ist zumindest mittelfristig der Verkauf längst besiegelt: Vor wenigen Tagen wurden die rund 400 Mitarbeiter der Supermarkt-Kette schriftlich darüber informiert, dass ein Verkauf von Meyer & Beck stattgefunden habe. „Seither ist bei uns das Telefon beinahe blockiert, weil viele Mitarbeiter besorgt anrufen und wissen wollen, was das für sie bedeutet“, sagt Ottwald Demele, Fachsekretär Handel von Verdi in Berlin. Verdi lädt die Belegschaft am 11. Oktober um 20.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung.

ots-Originaltext: Berliner Morgenpost

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