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BERLINER MORGENPOST: Volksbühne im Schwebezustand - Kommentar von Volker Blech

Berlin (ots) - Der neue Volksbühnen-Intendant Chris Dercon hat am Dienstag seine künstlerische Ware ins Schaufenster gelegt. Seine erste Spielzeit-Vorschau war lange erwartet worden, denn schon mit seiner Berufung hatten leidenschaftliche Debatten darüber begonnen, ob ein international versierter Museumschef wie Dercon überhaupt die richtige Ware für ein Berliner Traditionstheater ordern kann? Die Frage muss man jetzt leider mit Nein beantworten.

Zweifellos hat Dercon in den letzten Monaten viel Gegenwind erfahren. Das muss jetzt das Programm ausbaden. Es sind viele große Premieren angekündigt, die sich mit Tanz, Performance, Theater oder Film auseinandersetzen. Aber das Programm bleibt vor allem viel Papier.

Dercon ist einer, der alle zusammenbringen kann, aber keiner, der sagt, wo es lang geht. Die alte Volksbühne ist im Sommer tot, die neue Volksbühne erweist sich im Flughafen Tempelhof als ein Gebilde im Schwebezustand. Es ist keine sichere Landung vorauszusagen.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/210598373

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