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18.07.2018 – 10:31

Euler Hermes Deutschland

Euler Hermes erwartet Abkühlung der Konjunktur

Euler Hermes erwartet Abkühlung der Konjunktur - Gipfel des Wachstums ist überschritten - Drei Faktoren beschleunigen Ende des Konjunkturzyklus - USA wachsen stärker, Europa kühlt sich ab, China stabilisiert Asien, Naher Osten und Afrika wachsen durch Rohstoffe

Nach Jahren dynamischen Wachstums trüben sich die Aussichten für die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft ein. Die Volkswirte des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes gehen in ihrer aktualisierten Konjunkturprognose davon aus, dass der Gipfel des Wachstums überschritten ist. Zwar wird sich weltweit das Wachstum auch 2018 und 2019 fortsetzen. Die Experten weisen aber darauf hin, dass sich der Konjunkturzyklus seinem Ende neigt. Beschleunigt werde diese Entwicklung durch mehrere Faktoren:

1. der Inflationsschock, der steigende Ölpreis (von Euler Hermes bei 
   durchschnittlich 72 USD im Jahr 2018 erwartet) dürfte weltweit die Inflation 
   anheizen,  
2. der Zinsschock, um das Risiko einer Überhitzung der US-Wirtschaft 
   einzudämmen, dürfte die FED ihre Geldpolitik weiter straffen,  
3. der Instabilitätsschock infolge des amerikanischen Protektionismus und 
   bilateraler Reaktionen.   "Die Weltwirtschaft kann diese Schocks vermutlich 
   weitgehend abfedern", sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in 
   Deutschland, Österreich und der Schweiz. "2018 beschleunigt sich das globale 
   und das Wirtschaftswachstum in Deutschland sogar noch leicht. Für 2019 
   erwarten wir dann aber eine moderate Abschwächung der Konjunktur. Der Gipfel 
   des Wachstums liegt dann hinter uns."   Für 2018 erwarten die Experten von 
   Euler Hermes ein globales Wirtschaftswachstum von + 3,3% (gegenüber + 3,2% im
   Jahr 2017), für 2019 dann eine Abschwächung des Wachstums auf nur noch + 
   3,1%. In jedem Quartal überprüft Euler Hermes sein internationales 
   makroökonomisches Szenario und aktualisiert seine Wachstumsprognosen für die 
   einzelnen Regionen.   Zunächst beschleunigtes Wachstum in den USA   Das 
   Wachstum in den USA beschleunigt sich in diesem Jahr weiter. Die von der 
   Regierung erlassenen Steuersenkungen kommen sowohl Unternehmen als auch 
   Haushalten zugute und dürften das Wachstum im Jahr 2018 auf + 2,9 % 
   beschleunigen (+ 2,3 % im Jahr 2017). Um eine Überhitzung der Konjunktur zu 
   vermeiden, wird die Fed ihre Geldpolitik straffen. Noch für 2018 erwartet 
   Euler Hermes deshalb zwei Zinserhöhungen im zweiten Halbjahr und für 2019 
   zwei weitere.   Die Steuersenkungen steigern das öffentliche Defizit. Während
   es 2017 bei 3,7% des BIP lag, prognostizieren die Experten von Euler Hermes 
   einen Anstieg auf 4% in 2018 und auf 4,5% in 2019. In den nächsten Monaten 
   könnte deshalb in den USA der Haushaltssanierung Vorrang eingeräumt werden. 
   Insgesamt erwartet die Studie, dass sich das Wachstum in den USA im Jahr 2019
   auf + 2,4 % verlangsamen wird.   Abkühlung in Europa   Das Wachstum in Europa
   schwächt sich nach einer starken Entwicklung im Jahr 2017 (+ 2,6%, das 
   höchste seit 10 Jahren) 2018 und 2019 auf + 2,1% bzw. + 1,9% ab. Der 
   europäische Binnenhandel und die Inlandsnachfrage können die Abkühlung des 
   Außenhandels ausgleichen. Der wieder auflebende Protektionismus belastet das 
   Vertrauen der Unternehmen. Schließlich wird die EZB das Quantitative 
   Easing-Programm im Dezember beenden und voraussichtlich im September 2019 
   eine erste Erhöhung des Einlagenzinssatzes bekannt geben. Die Experten von 
   Euler Hermes erwarten, dass ein Anstieg des Leitzinses um +50bp die 
   Zinsbelastung für Unternehmen im Euroraum um 60 Milliarden Euro erhöhen wird.
   Andererseits profitiert Europa nach wie vor von einer Reihe positiver 
   Effekte: 1) von einer Fiskalpolitik, die 2019 vor allem in Deutschland, 
   Italien und in geringerem Umfang in Spanien expansiv wird; 2) vom Konsum, 
   unterstützt durch deutliche Lohnanstiege in Verbindung mit einer begrenzten 
   Inflation, die bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine höhere Kaufkraft
   bedeutet; 3) von weiterhin hohen Unternehmensmargen; 4) vom Umsatzwachstum, 
   das über dem Vorkrisenniveau liegt; und 5) von mehr als 890 Milliarden Euro 
   an verfügbaren liquiden Mitteln.   Chinas Transformation treibt Entwicklung 
   in Asien   Dank der kontrollierten Transformation seines Wachstumsmodells 
   stabilisiert China die gesamte Region. Der allmähliche Rückgang des 
   chinesischen Leistungsbilanzüberschusses (voraussichtlich 1% des BIP im Jahr 
   2018 gegenüber 10% im Jahr 2007) wird durch Exporte aus den Nachbarländern 
   begünstigt. Die chinesische Wirtschaft baut schrittweise Überkapazitäten ab, 
   ohne die Binnennachfrage zu stark zu belasten.   Naher Osten und Afrika: 
   rohstoffgetriebenes Wachstum   Die Länder des Nahen Ostens erholen sich 
   weiterhin, da der niedrige Ölpreis zu einer deutlichen 
   Haushaltskonsolidierung geführt hat. Mit der Erholung des Ölpreises 
   verbessern sich die Wachstumsaussichten beispielsweise in Saudi-Arabien (+ 
   1,7% im Jahr 2018).   In Afrika dürfte der jüngste Anstieg der Rohstoffpreise
   einen stabilisierenden Einfluss auf die gesamte Region haben. Insgesamt 
   erwartet Euler Hermes eine Beschleunigung des Wachstums in Afrika von +3,4% 
   in 2017 auf +3,9% in 2018 und +4,3% in 2019.   "Die Abkühlung der weltweiten 
   Konjunktur wird besonders für die stark auf den Export ausgerichteten 
   Unternehmen in Deutschland eine Herausforderung", sagt Van het Hof. "Sie 
   sollten die aktuell noch sehr gute Lage nutzen, um Risiken jetzt abzusichern 
   und geeignete Strategien zur Anpassung der geschäftlichen Tätigkeit zu 
   entwickeln."   Die aktuelle Studie und weitere Details finden Sie unter:   
Pressekontakt: 
Euler Hermes Deutschland (Hamburg)
Oliver Heieck
Head of Communications
Telefon: +49 (0)40 8834-1000
oliver.heieck@eulerhermes.com

Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und
anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das
Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende
Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu
unterstützen. Über das unternehmenseigene Monitoring System verfolgt und
analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und
multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf
die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen. Das Unternehmen mit
Hauptsitz in Paris ist in 52 Ländern vertreten und beschäftigt rund 6.050
Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und wird von
Standard & Poor's mit einem Rating von AA bewertet. 2017 wies das 
Unternehmen
einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit
Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 894 Milliarden.
Weitere Informationen auf www.eulerhermes.de, LinkedIn oder Twitter@eulerhermes.

Über Euler Hermes Rating
Die Euler Hermes Rating GmbH (Euler Hermes Rating) wurde 2001 als unabhängige
europäische Ratingagentur der Euler Hermes und Allianz Gruppe gegründet und
fokussiert sich auf das Rating von Emittenten und Emissionen. Euler Hermes
Rating ist gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 des Europäischen Parlaments
und des Rates als Credit Rating Agency (CRA) registriert und wird als External
Credit Assessment Institution (ECAI) bei der European Banking Authority (EBA)
geführt. Euler Hermes Rating ist eine Tochtergesellschaft von Euler Hermes, dem
weltweiten Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft. Die Moody's Gruppe hält
eine Minderheitsbeteiligung an Euler Hermes Rating.

Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen: Die in dieser Meldung
enthaltenen Informationen können Aussagen über zukünftige Erwartungen und andere
zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf aktuellen Einschätzungen und
Annahmen der Geschäftsführung basieren, und bekannte und unbekannte Risiken
sowie Unsicherheiten beinhalten, aufgrund derer die tatsächlichen Ergebnisse,
Entwicklungen oder Ereignisse von den hier gemachten Aussagen wesentlich
abweichen können. Neben zukunftsgerichteten Aussagen im jeweiligen Kontext
spiegelt die Verwendung von Wörtern wie "kann", "wird", "sollte", "erwartet",
"plant", "beabsichtigt", "glaubt", "schätzt", "prognostiziert", "potenziell"
oder "weiterhin" ebenfalls eine zukunftsgerichtete Aussage wider. Die
tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen oder Ereignisse können aufgrund
verschiedener Faktoren von solchen zukunftsgerichteten Aussagen beträchtlich
abweichen. Zu solchen Faktoren gehören u.a.: (i) die allgemeine konjunkturelle
Lage einschließlich der branchenspezifischen Lage für das Kerngeschäft bzw. die
Kernmärkte der Euler-Hermes-Gruppe, (ii) die Entwicklung der Finanzmärkte
einschließlich der "Emerging Markets" einschließlich Marktvolatilität,
Liquidität und Kreditereignisse, (iii) die Häufigkeit und das Ausmaß der
versicherten Schadenereignisse einschließlich solcher, die sich aus
Naturkatastrophen ergeben; daneben auch die Schadenkostenentwicklung, (iv)
Stornoraten, (v) Ausmaß der Kreditausfälle, (vi) Zinsniveau, (vii)
Wechselkursentwicklungen einschließlich des Wechselkurses EUR-USD, (viii)
Entwicklung der Wettbewerbsintensität, (ix) gesetzliche und aufsichtsrechtliche
Änderungen einschließlich solcher bezüglich der Währungskonvergenz und der
Europäischen Währungsunion, (x) Änderungen der Geldpolitik der Zentralbanken
bzw. ausländischer Regierungen, (xi) Auswirkungen von Akquisitionen,
einschließlich der damit verbundenen Integrationsthemen, (xii)
Umstrukturierungsmaßnahmen, sowie (xiii) allgemeine Wettbewerbsfaktoren jeweils
in einem örtlichen, regionalen, nationalen oder internationalen Rahmen. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit vieler dieser Faktoren kann durch Terroranschläge
und deren Folgen noch weiter steigen. Das Unternehmen übernimmt keine
Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.

 

Euler Hermes Deutschland (Hamburg)

Oliver Heieck

Head of Communications

Telefon: +49 (0)40 8834-1000

oliver.heieck@eulerhermes.com

 

 

Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und
anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das
Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende
Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu
unterstützen. Über das unternehmenseigene Monitoring System verfolgt und
analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und
multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf
die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen. Das Unternehmen mit
Hauptsitz in Paris ist in 52 Ländern vertreten und beschäftigt rund 6.050
Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und wird von
Standard & Poor's mit einem Rating von AA bewertet. 2017 wies das 
Unternehmen
einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit
Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 894 Milliarden.

Weitere Informationen auf www.eulerhermes.de, LinkedIn oder Twitter@eulerhermes.

 

Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen: Die in dieser Meldung
enthaltenen Informationen können Aussagen über zukünftige Erwartungen und andere
zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf aktuellen Einschätzungen und
Annahmen der Geschäftsführung basieren, und bekannte und unbekannte Risiken
sowie Unsicherheiten beinhalten, aufgrund derer die tatsächlichen Ergebnisse,
Entwicklungen oder Ereignisse von den hier gemachten Aussagen wesentlich
abweichen können. Neben zukunftsgerichteten Aussagen im jeweiligen Kontext
spiegelt die Verwendung von Wörtern wie "kann", "wird", "sollte", "erwartet",
"plant", "beabsichtigt", "glaubt", "schätzt", "prognostiziert", "potenziell"
oder "weiterhin" ebenfalls eine zukunftsgerichtete Aussage wider. Die
tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen oder Ereignisse können aufgrund
verschiedener Faktoren von solchen zukunftsgerichteten Aussagen beträchtlich
abweichen. Zu solchen Faktoren gehören u.a.: (i) die allgemeine konjunkturelle
Lage einschließlich der branchenspezifischen Lage für das Kerngeschäft bzw. die
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einschließlich der "Emerging Markets" einschließlich Marktvolatilität,
Liquidität und Kreditereignisse, (iii) die Häufigkeit und das Ausmaß der
versicherten Schadenereignisse einschließlich solcher, die sich aus
Naturkatastrophen ergeben; daneben auch die Schadenkostenentwicklung, (iv)
Stornoraten, (v) Ausmaß der Kreditausfälle, (vi) Zinsniveau, (vii)
Wechselkursentwicklungen einschließlich des Wechselkurses EUR-USD, (viii)
Entwicklung der Wettbewerbsintensität, (ix) gesetzliche und aufsichtsrechtliche
Änderungen einschließlich solcher bezüglich der Währungskonvergenz und der
Europäischen Währungsunion, (x) Änderungen der Geldpolitik der Zentralbanken
bzw. ausländischer Regierungen, (xi) Auswirkungen von Akquisitionen,
einschließlich der damit verbundenen Integrationsthemen, (xii)
Umstrukturierungsmaßnahmen, sowie (xiii) allgemeine Wettbewerbsfaktoren jeweils
in einem örtlichen, regionalen, nationalen oder internationalen Rahmen. Die
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