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25.08.2003 – 13:51

Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer

Busbranche erschüttert über neues Unglück
Fahrerschulung steht im Zentrum der Weiterbildung

    Berlin (ots)

Der Ruf nach noch härteren Gesetzen ist verlockend, aber nicht immer richtig. Schon heute verfügt die Busbranche über ein gesetzliches Regelwerk, das in Europa unübertroffen ist. Zudem ist die Kontrolldichte und -häufigkeit in Deutschland im europäischen Maßstab am höchsten.

    Hingegen findet die Linie der Bundesregierung die Unterstützung des bdo, zukünftig schärfere Bußgelder bei Überschreitung der Geschwindigkeit und bei Manipulationen am Fahrzeug bzw. bei Überschreitungen der Lenkzeiten zu verhängen. Durch den Einsatz eines digitalen Fahrtenschreibers und die jährliche Untersuchung des Geschwindigkeitsbegrenzers wird hier zusätzlich ab 2004 ein Riegel vorgeschoben.

    Da Busunternehmen alle vier Jahre bei der Genehmigungsbehörde die Verlängerung ihrer Konzession beantragen müssen, ist es Aufgabe der Kontrollbehörden besonders auffällige Unternehmen aus dem Verkehr zu ziehen. Hier müssen vorhandene Verordnungen voll ausgeschöpft werden. Auch um die Vielzahl seriöser Unternehmen am Markt zu schützen.

    Derzeit befasst sich die Branche intensiv, eigene Maßnahmen zu ergreifen. Im Zentrum soll dabei die Fahrerschulung stehen, da der Mensch die wichtigste Komponente im Reiseverkehr darstellt. Für die Kunden soll es möglich werden, bereits im Vorfeld einer Reise zu wissen, mit welchem Unternehmen sie die Fahrt antreten und ob die Fahrer regelmäßig geschult werden.

    Ein "Merkblatt für Busreisende" (www.bdo-online.de) gibt zusätzlich wertvolle Tipps im Vorfeld einer Reise.

    Im Jahr 2002 starben im Straßenverkehr 6832 Personen. Allein 4010 Pkw-Fahrer. Mit dem Bus verunglückten 15 Menschen tödlich. Der Bus ist nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel auf der Straße. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes weisen auch nach, dass die Ursachen für Busunfälle mit getöteten Personen nicht auf Übermüdung der Fahrer zurückzuführen seien.

    Jährlich reisen rund 100 Millionen Personen mit dem Bus und legen dabei 21 Milliarden Personenkilometer zurück.

    Der bdo legt Wert auf die Aussage, dass der gestrige Unfall nicht im Zusammenhang mit  der Seriosität des Unternehmens steht. Das Unternehmen hielt alle gesetzlichen Vorschriften ein, verfügt über eine moderne Reisebusflotte und schult die Fahrer regelmäßig.

ots Originaltext: Bundesverband Dt. Omnibusunternehmer
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Kontakt: Martin Kaßler,
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 030 / 24 08 93 00.

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