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19.09.2012 – 12:00

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Altersvorsorge für Selbstständige - Das Gießkannenprinzip hilft nicht

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Köln (ots)

Ursula von der Leyen plant, alle Selbstständigen in eine verpflichtende Alterssicherung einzahlen zu lassen, um sie besser vor Altersarmut zu schützen. Doch auch wenn bei Selbstständigen beim Thema Altersvorsorge eine Regulierungslücke bestehen kann, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vor einer Lösung nach dem Gießkannenprinzip. Denn wie viele Selbstständige schutzbedürftig sind, ist umstritten. In einer Analyse zeigt das IW Köln, dass viele Selbstständige bis zum Ruhestand Vermögen aufbauen. Gerade jene, die Mitarbeiter beschäftigen, kommen mit durchschnittlich 275.000 Euro auf mehr Geld als viele andere Personengruppen. Später nutzen sie dieses Geld dann, um ihren Lebensabend zu finanzieren. Solo-Selbstständige - also jene ohne Mitarbeiter - arbeiten in vier von zehn Fällen hingegen nur Teilzeit. Entsprechend bessern sie das Haushaltseinkommen mit ihrem Job häufig nur auf. Wenn deren Einkommen nun mit einer weiteren Abgabe belastet wird, könnten einige der Selbstständigen dem Arbeitsmarkt den Rücken kehren.

Judith Niehues, Jochen Pimpertz: Alterssicherung der Selbstständigen in Deutschland, in: IW-Trends 3/2012

Pressekontakt:

Ansprechpartner im IW:
Dr. Judith Niehues, Telefon: 0221 4981-768
Dr. Jochen Pimpertz, Telefon: 0221 4981-760

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