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IT-Sicherheitslücke in der Berliner Verwaltung

Berlin (ots) - In der Berliner Verwaltung gibt es nach Informationen der rbb-Abendschau eine neue IT-Sicherheitslücke.

320 Server, davon die meisten in den Senatsverwaltungen, laufen noch mit dem Betriebssystem Windows Server 2003, obwohl Microsoft den Support vor gut zwei Wochen eingestellt hat und keine Sicherheitsupdates mehr liefert. Das geht aus der Antwort auf eine noch unveröffentlichte Anfrage der Grünen an den Senat hervor, die der Abendschau am Donnerstag vorlag. Unklar ist, wie viele Rechner mit diesen Servern verbunden sind.

Die zuständige Senatsverwaltung für Inneres sieht keine unmittelbare Gefahr. Sie schließt aber nicht aus, dass Hacker versuchen könnten, über Internetanwendungen auf Daten in der Verwaltung zuzugreifen.

Ähnlich wie zuvor beim Auslaufen des Supports für Windows XP, soll das IT-Dienstleistungszentrum des Landes Berlin übergangsweise einen Supportvertrag mit Microsoft vermitteln und anbieten. Dadurch würden laut Senat jährlich Kosten in Höhe von einer Million Euro entstehen.

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