Stiftung Deutsche Sporthilfe

Weitspringerin Malaika Mihambo ist "Sport-Stipendiat des Jahres" 2014

Frankfurt am Main/Berlin (ots) - Auszeichnung würdigt besondere Leistung von studierenden Spitzen-Athleten / Stipendium der Gewinnerin verdoppelt sich auf 600 Euro monatlich

Malaika Mihambo, Studentin der Politikwissenschaften und U20-Europameisterin im Weitsprung, ist "Sport-Stipendiat des Jahres" 2014. Dies ist das Ergebnis einer Online-Abstimmung, an der sich in den letzten Wochen mehr als 10.000 Sportbegeisterte beteiligt haben. Die 20 Jahre alte Leichtathletin ist damit Nachfolgerin von Hockey-Olympiasieger und Medizinstudent Martin Häner, dem ersten Sport-Stipendiaten des Jahres. Die Auszeichnung wurde am Donnerstag von der Deutschen Bank und der Deutschen Sporthilfe in Berlin überreicht.

Zuvor standen fünf Top-Sportlerinnen und Sportler aus dem Förderprogamm Deutsche Bank Sport-Stipendium zur Online-Wahl: neben Malaika Mihambo die fünffache Paralympicssiegerin im Ski alpin, Anna Schaffelhuber, die WM-Zweite im Judo, Laura Vargas Koch, Hockey-Europameister Linus Butt und der Deutsche Meister im Gewichtheben, Ingolf Keba.

Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank und Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Sporthilfe, sagte bei der Preisverleihung vor rund 200 geladenen Gästen in Berlin: "Gemeinsam mit der Deutschen Sporthilfe unterstützen und ermutigen wir Athleten, Spitzensport und Ausbildung weiter voranzutreiben. Die fünf Finalisten stehen beispielhaft für rund 300 Sporthilfe-Athleten, die das Deutsche Bank Sport-Stipendium erhalten. Es ist großartig, wie sie die tägliche Doppelbelastung von Leistungssport und Studium meistern. Alle fünf sind Vorbilder und herausragende Orientierungspunkte für viele andere Athleten."

Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, sagte: "Das Deutsche Bank Sport-Stipendium stand als wichtiger Förderbaustein am Anfang unserer Initiative "Sprungbrett Zukunft" mit der wir ermöglichen wollen, dass Spitzensport und berufliche Karriere miteinander harmonieren. Wir wollen Brücken bauen, können und wollen den Athleten aber nicht alle organisatorischen Hürden aus dem Weg räumen. Wir wissen: Sportler wollen in der Regel nichts geschenkt, aber im Vergleich mit anderen Studierenden auch nicht noch benachteiligt werden. Und wir wissen auch, dass Sportler besonders viele für unsere Wirtschaft wichtige Eigenschaften mitbringen, von Ausdauer bis Zielstrebigkeit. Der Deutschen Sporthilfe und ihren Partnern hilft bei ihrer Arbeit die Strahlkraft, die Sportler auch weit über ihre Karriere hinaus entwickeln."

Die Duale Karriere von Malaika Mihambo:

Malaika Mihambo gewann im Juli 2013 die U20-Europameisterschaft im Weitsprung mit einer persönlichen Bestleistung von 6,70m. In der gleichen Altersklasse wurde sie Deutsche Meisterin und belegte Platz 2 der Weltrangliste. Darüber hinaus wurde Malaika Mihambo im Juni 2013 bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U23 Zweite und im Juli 2013 bei den Aktiven Vierte. Als jüngstes Team-Mitglied qualifizierte sich die 20-Jährige für die WM der Aktiven. Sie wurde bei der Wahl zum Juniorsportler des Jahres 2013 in die Top Ten gewählt.

Malaika Mihambo studiert Politikwissenschaften an der Universität Mannheim und hat alle vorgesehenen Creditpoints in der Regelstudienzeit erzielt. In den vergangenen 12 Monaten hat sie alle Klausuren im ersten Versuch mit guten bis sehr guten Noten bestanden und lag damit über dem Durchschnitt. Malaika Mihambo hat darüber hinaus drei Hausarbeiten geschrieben und einen Englisch-Kurs mit der Note 1,0 abgeschlossen.

Malaika Mihambo: "In den Semesterferien gab es nur drei Tage ohne Uni-Vorbereitung oder Training. Nach dem U20-Europameister-Titel wurde ich für die WM der Aktiven nominiert. Damit hatte ich nicht gerechnet. Natürlich wollte ich irgendwann an der WM der Aktiven teilnehmen, aber es war noch kein konkretes Ziel von mir." Die Kurz-Portraits der weiteren TOP 5-Sportler finden Sie unter: www.sportstipendiat.de

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Hinweis an die Redaktionen: Video- und Audio-Angebot für TV, Radio und Online:

Im Auftrag der Deutschen Sporthilfe war die United News GmbH mit drei Kameras vor Ort und dokumentierte die Veranstaltung. Das Video-Footage ist rechtefrei und kann kostenlos und ohne Einschränkungen genutzt werden. Ein sendefertiger News-Beitrag wird in der Nacht auf www.united-news.de zum Download bereitgestellt. Außerdem gibt es die schönsten Bilder und besten Interviews als Rohmaterial-Clips als ftp-Download. Die O-Töne können gerne auch die Radio-Kollegen für ihre Berichterstattung ohne Einschränkungen nutzen. Für Rohmaterial und O-Töne nehmen Sie bitte direkt Kontakt auf mit:

United News GmbH Timon Saatmann mobil: 0176 / 31 36 15 39

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Als langjähriger Nationaler Förderer der Sporthilfe hat die Bank im Mai 2012 das "Deutsche Bank Sport-Stipendium" ins Leben gerufen. Damit konnte die Sporthilfe-Förderung für studierende Spitzenathleten auf monatlich 300 Euro verdoppelt werden. Aktuell profitieren 300 Sporthilfe-geförderte Athleten von diesem Programm, das mit dem dritten Semester einsetzt und mit einem Zeitbonus über die Regelstudienzeit hinaus gewährt wird.

Die sportliche Leistung, Erfolge und Fortschritte im Studium sind Kriterien bei der Wahl zum Sport-Stipendiaten des Jahres, aber auch besondere Erlebnisse, Anstrengungen oder Highlights im Zeitraum Mai 2013 bis April 2014; die Wettkämpfe im Sommer 2014 (wie der Sieg bei der Team-EM in Braunschweig und Platz vier bei der EM in Zürich für Malaika Mihambo) gehörten somit nicht zur Bewertungsgrundlage. Bewerben konnten sich alle rund 300 von der Sporthilfe geförderten Sport-Stipendiaten; rund 100 studierende Spitzenathleten haben Unterlagen eingereicht. Für die öffentliche Online-Wahl hat eine achtköpfige Jury aus Sport, Politik, Wirtschaft und Presse vorab die fünf Athleten ausgewählt, die eine besondere Duale Karriere vorweisen können.

Die Siegerin erhält von der Deutschen Bank über 18 Monate eine Zusatz-Förderung in Höhe von 300 Euro/Monat (Gesamtwert: 5.400 Euro), die weiteren vier Athleten unter den TOP 5 über 18 Monate eine Zusatz-Förderung in Höhe von 150 Euro/Monat (Gesamtwert je Athlet: 2.700 Euro).

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