Niedersachsen: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken
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Der Krankenstand in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 5,5 Prozent und damit um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von 205.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Niedersachsen ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 21 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um sieben Prozent. Damit ist diese Diagnose jetzt die häufigste Ursache für Fehlzeiten. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.
Freundliche Grüße
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Niedersachsen
Niedersachsen: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken
- DAK-Gesundheit analysiert Fehlzeiten von 205.000 Beschäftigten in Niedersachsen
- Krankenstand liegt mit 5,5 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert
- 21 Prozent weniger Atemwegserkrankungen im ersten Halbjahr - psychische Erkrankungen steigen an
- DAK-Landeschef Vennekold begrüßt Präventionsoffensive für gesunde Arbeit und Pläne zur Teilkrankschreibung
Der Krankenstand in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 5,5 Prozent und damit um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von 205.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Niedersachsen ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 21 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um sieben Prozent. Damit ist diese Diagnose jetzt die häufigste Ursache für Fehlzeiten.
„Der leichte Rückgang des Krankenstands ist ein positives Signal für die Arbeitswelt in Niedersachsen. Er zeigt, dass sich Investitionen in Gesundheit und Prävention lohnen. Jetzt gilt es, diesen Trend gemeinsam mit den Unternehmen weiter zu stärken und Beschäftigte mit modernen und flexiblen Lösungen bei einem gesunden Arbeitsleben zu unterstützen. Dazu kann auch die Teilkrankschreibung beitragen, weil sie einen stufenweisen und praxisnahen Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag ermöglicht“, sagt Dirk Vennekold, Landeschef der DAK-Gesundheit in Niedersachsen.
Deutlicher Rückgang bei Atemwegserkrankungen
Nach der DAK-Analyse lag der Krankenstand im ersten Halbjahr bei 5,5 Prozent. Das bedeutet, an jedem Tag von Januar bis Juni waren durchschnittlich 55 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand um 0,2 Prozentpunkte. So lag dieser im ersten Halbjahr 2025 bei 5,7 Prozent. Besonders auffällig ist der Rückgang bei den Atemwegserkrankungen. In Niedersachsen sanken die Fehltage bei Erkrankungen des Atmungssystems von rund 216 auf 169 Tage je 100 Beschäftigte. Das entspricht einem Minus von rund 21 Prozent. Dafür stiegen Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen um sieben Prozent. Das hat zur Folge, dass im ersten Halbjahr 2026 psychische Erkrankungen der häufigste Krankschreibungsgrund waren. Im Vorjahr waren es noch die Atemwegserkrankungen. Auf dem zweiten Platz stehen unverändert Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenschmerzen.
Erkrankungsdauer steigt leicht
Mit Blick auf die Krankschreibungsdauer zeigt die DAK-Analyse eine leichte Zunahme. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer lag im ersten Halbjahr bei 9,5 Tagen. In der ersten Jahreshälfte 2025 waren es 9,3 Tage gewesen.
Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 205.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Niedersachsen aus. Informationen über das Betriebliche Gesundheitsmanagement und spezielle Angebote der DAK-Gesundheit für Unternehmen und ihre Beschäftigten gibt es unter: www.dak.de/bgm
Freundliche Grüße
Ann-Kathrin Wucherpfennig DAK-Gesundheit Unternehmenskommunikation/Public Relations Pressesprecherin Niedersachsen
Ellernstr. 40, 30175 Hannover Tel.: 0511 897499-1161 Handy: 0175 5192060 Fax: 040 33470-063125 ann-kathrin.wucherpfennig@dak.de www.dak.de www.dak.de/presse www.facebook.com/dakonline www.x.com/dakgesundheit www.instagram.com/dakgesundheit www.youtube.com/dakgesundheit www.pinterest.com/dakgesundheit