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Thüringen: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gestiegen

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D­­er Krankenstand in Thüringen ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gestiegen. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 6,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von rund 46.600 DAK-versicherten Beschäftigten im Freistaat ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 23 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um zwölf Prozent. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Thüringen: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gestiegen

  • DAK-Gesundheit analysiert Fehlzeiten von 46.600 Beschäftigten in Thüringen
  • Krankenstand liegt bei 6,1 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über den Vorjahreswert
  • 23 Prozent weniger Atemwegserkrankungen im ersten Halbjahr – psychische Erkrankungen steigen an
  • DAK-Landeschef Kaiser begrüßt Präventionsoffensive für gesunde Arbeit und Pläne zur Teilkrankschreibung

Der Krankenstand in Thüringen ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gestiegen. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 6,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von rund 46.600 DAK-versicherten Beschäftigten im Freistaat ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 23 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um zwölf Prozent.

„Der leichte Anstieg des Krankenstands macht deutlich, wie wichtig Investitionen in Prävention und Gesundheitsförderung bleiben. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und zunehmender psychischer sowie körperlicher Belastungen bleibt es eine zentrale Aufgabe, die Gesundheit von Beschäftigten in Unternehmen nachhaltig zu stärken und sie aktiv zu unterstützen. Dazu kann auch die geplante Teilkrankschreibung beitragen, indem sie einen stufenweisen und praxisnahen Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag ermöglicht“, sagt Marcus Kaiser, Leiter der DAK-Gesundheit in Thüringen.

Deutlicher Rückgang bei Atemwegserkrankungen

Nach der DAK-Analyse lag der Krankenstand im ersten Halbjahr bei 6,1 Prozent. Das bedeutet, an jedem Tag von Januar bis Juni waren durchschnittlich 61 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Krankenstand um 0,1 Prozentpunkte. So lag dieser im ersten Halbjahr 2025 bei 6,0 Prozent. Besonders auffällig ist der Rückgang bei den Atemwegserkrankungen. In Thüringen sanken die Fehltage bei Erkrankungen des Atmungssystems von rund 260 auf 201 Tage je 100 Beschäftigte. Das entspricht einem Minus von 23 Prozent. Damit fallen sie auf Platz zwei der häufigsten Krankschreibungsgründe. Dafür stiegen Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen um zwölf Prozent und belegen somit Platz drei. Der häufigste Krankschreibungsgrund sind Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.

Erkrankungsdauer steigt

Mit Blick auf die Krankschreibungsdauer zeigt die DAK-Analyse eine leichte Zunahme. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer lag im ersten Halbjahr bei 10,1 Tagen. In der ersten Jahreshälfte 2025 waren es 9,7 Tage.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 46.600 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Thüringen aus. Informationen über das Betriebliche Gesundheitsmanagement und spezielle Angebote der DAK-Gesundheit für Unternehmen und ihre Beschäftigten gibt es unter: www.dak.de/bgm

Freundliche Grüße

Emma Schwarze
DAK-Gesundheit

Stabsbereich Unternehmenskommunikation
Presse und politische Kommunikation 
Pressesprecherin Sachsen und Thüringen
Freiberger Straße 37, 01067 Dresden
Tel: 0173 4829258
 emma.schwarze@dak.de
 www.dak.de
 www.dak.de/presse
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