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Hessen: 56 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

Hessen: 56 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente
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Mehr als jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hessen will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 56 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Hessen analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigten sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50- bis 54-Jährigen (jeweils sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Hessen mit 7,5 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hessen

Hessen: 56 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

  • DAK-Gesundheitsreport 2026 untersucht Rentenpläne und Krankenstand in Hessen
  • Fehlzeiten steigen mit zunehmendem Alter deutlich: Mit 66 Jahren liegt Krankenstand im Schnitt bei 11 Prozent
  • DAK-Landeschefin Dalhoff setzt auf Werte und betriebliches Gesundheitsmanagement für lange Erwerbstätigkeit

Mehr als jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hessen will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 56 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Hessen analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigten sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50- bis 54-Jährigen (jeweils sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Hessen mit 7,5 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

„Der DAK-Gesundheitsreport liefert wichtige Erkenntnisse für die aktuelle Debatte über eine Rentenreform und längere Arbeitszeiten: Wenn jeder zweite ältere Beschäftigte im Land vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden möchte, ist das ein klares Signal“, sagt Britta Dalhoff, DAK-Landeschefin in Hessen. „Umso wichtiger ist es, erfahrene Kolleginnen und Kollegen gesund, motiviert und leistungsfähig im Beruf zu halten. Dafür braucht es gute Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung am Arbeitsplatz und ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das die Bedürfnisse älterer Beschäftigter stärker berücksichtigt.“

Über die Hälfte der ab 50-Jährigen plant vorzeitigen Ruhestand

Eine Forsa-Umfrage für den DAK-Gesundheitsreport zeigt, dass 56 Prozent der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hessen einen vorzeitigen Renteneintritt planen. Damit liegt Hessen über dem Bundesdurchschnitt von 52 Prozent. 29 Prozent möchten bis zur gesetzlichen Rente arbeiten. 12 Prozent können sich vorstellen, darüber hinaus erwerbstätig zu bleiben. Bezogen auf alle Beschäftigten in Hessen denken 42 Prozent über einen früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben nach. Ob Menschen länger arbeiten möchten, hängt maßgeblich von ihrer Gesundheit ab. Unter den Beschäftigten mit einem schlechteren Gesundheitszustand plant mehr als die Hälfte (56 Prozent) einen vorzeitigen Renteneintritt. Beschäftigte mit guter oder sehr guter Gesundheit können sich dagegen deutlich häufiger vorstellen, bis zum gesetzlichen Renteneintritt oder darüber hinaus zu arbeiten.

Arbeitsbedingungen: wichtige Voraussetzung für längeres Arbeiten

Wer länger, motiviert und leistungsfähig arbeiten soll, braucht laut Report vor allem gute Arbeitsbedingungen. Für 62 Prozent der Befragten ab 50 Jahren ist dies eine wichtige Voraussetzung für ein längeres Erwerbsleben. Für 57 Prozent spielt Freude an der Arbeit eine wichtige Rolle. 47 Prozent wünschen sich ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die jüngeren Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu können.

Beschäftigte ab 50 seltener, aber länger krankgeschrieben

Laut DAK-Gesundheitsreport schätzen ältere Beschäftigte in Hessen ihre Leistungsfähigkeit als sehr hoch ein und sie sind, seltener krankgeschrieben als jüngere. Beschäftigte ab 50 Jahren kamen im Jahr 2025 auf 180 Krankschreibungen je 100 Versicherte, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 231 Fällen deutlich mehr. Obwohl Erwerbstätige ab 50 Jahren seltener krankheitsbedingt ausfallen als jüngere Altersgruppen, sind die Fehlzeiten je Krankheitsfall fast doppelt so lang. So liegt die durchschnittliche Falldauer bei den über 50-Jährigen bei 15,3 Tagen, bei den unter 50-Jährigen waren es 7,9 Tage. Der Krankenstand liegt bei den 50-Jährigen in Hessen bei 6,0 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt er kontinuierlich an und erreicht im Alter von 66 Jahren elf Prozent. Ein Krankenstand von elf Prozent bedeutet, dass an jedem Tag durchschnittlich elf von 100 Beschäftigten arbeitsunfähig sind.

Aktivrente: Extra-Bonus für Gesunde?

Die Befragung zeigt auch: Gegenüber der neuen Aktivrente sind viele Beschäftigte ab 50 grundsätzlich offen (70 Prozent), allerdings gibt es keine Mehrheit mit klarer Nutzungsabsicht. Knapp ein Drittel der Befragten (27 Prozent) kann sich die Nutzung einer Aktivrente gut vorstellen. Weitere 43 Prozent schließen dies nicht aus. Gleichzeitig lehnen 30 Prozent die Aktivrente klar ab.

Für den DAK-Gesundheitsreport mit dem Schwerpunkt „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“ wurden unter anderem die Krankschreibungen von 257.000 erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit in Hessen analysiert.

Die DAK-Gesundheit ist die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mehr Infos und aktuelle Termine unter: www.dak.de/bgm

Freundliche Grüße

Sandra Scheuring
DAK – Gesundheit 
Stabsbereich Unternehmenskommunikation
Presse und politische Kommunikation

Pressesprecherin Hessen und Rheinland-Pfalz

Wächtersbacher Straße 89, 60386 Frankfurt am Main
Mobil: 0175-3470834
 sandra.scheuring@dak.de

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