Thüringen: Ministerpräsident Voigt und DAK-Gesundheit suchen "Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026"
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Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die Kasse setzt daher ihren Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ unter der Schirmherrschaft von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt auch 2026 fort. Lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung.
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Thüringen
Thüringens Ministerpräsident Voigt und DAK-Gesundheit suchen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“
- Krankenkasse setzt Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege in Thüringen fort
- Forsa-Umfrage: Mehrheit empfindet soziales Miteinander als schlecht
Die DAK-Gesundheit sucht in Thüringen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll ein gutes soziale Klima in der Gesellschaft fördern und wird von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt als Schirmherr unterstützt. Wie notwendig solche Initiativen sind, zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung: Die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) empfindet das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Nur 31 Prozent sagen, es sei „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen zudem in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Reaktion darauf zeichnet die Kasse gemeinsam mit der Politik bereits zum sechsten Mal beispielhafte Gemeinschaftsprojekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege aus.
Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander“ hat das Forsa-Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit rund 1.000 Menschen über 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: 77 Prozent berichten, dass sich der gesellschaftliche Zusammenhalt in den vergangenen drei Jahren deutlich verschlechtert habe. Besonders häufig beobachten die Befragten eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit (86 Prozent) sowie von Aggressivität (81 Prozent). 79 Prozent sehen mehr Egoismus, fast ebenso viele (76 Prozent) mehr Intoleranz und Ausgrenzung. Entsprechend bleibt die Grundstimmung negativ: 67 Prozent bewerten das soziale Miteinander als schlecht oder sehr schlecht – sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
„Das soziale Miteinander hat sich spürbar verschlechtert. Der Ton wird rauer, der Zusammenhalt brüchiger – eine beunruhigende Entwicklung. Gerade deshalb gewinnt das Engagement der vielen Ehrenamtlichen noch mehr an Bedeutung: Sie halten unsere Gesellschaft zusammen und sorgen dafür, dass vieles weiterhin funktioniert. Umso wichtiger ist es jetzt, Gemeinschaft und Zusammenhalt insgesamt zu stärken“, sagt DAK-Landeschef Marcus Kaiser.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt:
„Der Wettbewerb 'Gesichter für ein gesundes Miteinander' macht sichtbar, was unser Land im Innersten zusammenhält: Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und mit Herz und Tatkraft das Leben ihrer Nächsten verbessern. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank. Deshalb habe ich auch in diesem Jahr gerne wieder die Schirmherrschaft für diesen großartigen Wettbewerb übernommen. Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich: Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Aufgabe. In Thüringen, dem Grünen Herzen Deutschlands, wissen wir, wie wichtig Respekt, Rücksichtnahme und Nächstenliebe sind. Sie sind der Puls unseres Gemeinwesens. Die vielen Initiativen und Projekte dieses Wettbewerbs stehen beispielhaft für eine lebendige Zivilgesellschaft. Sie stärken Gesundheit – nicht nur körperlich, sondern auch sozial. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunft unseres Landes. Ich danke allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und wünsche dem Wettbewerb 2026 viel Erfolg und große Aufmerksamkeit.“
Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026
Der Wettbewerb der Krankenkasse richtet sich an Vereine, Gruppen, Verbände, Organisationen und Betriebe. Gesucht werden Projekte, die das soziale Miteinander stärken – etwa Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen, Schulaktionen zur Suchtprävention oder interaktive Anti-Stress-Kurse in Betrieben. Bewerbungen sind bis zum 15. September 2026 online möglich.
Nach dem Einsendeschluss wählt zunächst eine Jury in Thüringen die drei besten Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auf Landesebene. Diese treten anschließend im bundesweiten Finale an, bei dem eine unabhängige Jury unter Vorsitz von DAK-Chef Andreas Storm die Bundessieger-Projekte bestimmt. Auf Landes- und Bundesebene werden Preisgelder von insgesamt knapp 40.000 Euro vergeben.
Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Alle Informationen zum Wettbewerb und das Anmeldeformular sind online zu finden unter: www.dak.de/gesichter
* Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ hat das Forsa-Institut vom 9. bis zum 12. März 2026 bundesweit 1.029 Menschen über 18 Jahren befragt.
Kontakt: Emma Schwarze DAK-Gesundheit Stabsbereich Unternehmenskommunikation Presse und politische Kommunikation
Pressesprecherin Sachsen und Thüringen Freiberger Straße 37, 01067 Dresden Tel: 0173 4829258 emma.schwarze@dak.de www.dak.de www.dak.de/presse