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Sachsen-Anhalt: Schülerin aus Jessen gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken - Fotos der Siegerehrung werden gegen Nachmittag versendet

Sachsen-Anhalt: Schülerin aus Jessen gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken - Fotos der Siegerehrung werden gegen Nachmittag versendet
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Fotos der Siegerehrung mit den Siegerinnen werden gegen Nachmittag veröffentlicht

„Bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Sachsen-Anhalt kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 16-jährigen Vinea Bauer vom Gymnasium Jessen. Sie setzte sich gegen 340 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Magdeburg geehrt. Sozialministerin Petra Grimm-Benne übergab als Schirmherrin der Aktion in Sachsen-Anhalt die Preise und Urkunden. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit

Sachsen-Anhalt: Schülerin aus Jessen gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken

DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ mit bundesweit mehr als 6.000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Sachsen-Anhalt kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 16-jährigen Vinea Bauer vom Gymnasium Jessen. Sie setzte sich gegen 340 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Magdeburg geehrt. Sozialministerin Petra Grimm-Benne übergab als Schirmherrin der Aktion in Sachsen-Anhalt die Preise und Urkunden.

„Mein Plakat soll veranschaulichen, wie schwer es sein kann, aus dem ‚Blauen‘, der Alkoholsucht und der negativen Weltsicht herauszukommen. Je länger man darin feststeckt, desto schwerer wird es, die Welt wieder bunt zu sehen und zu erleben. Es kostet viel Kraft und Selbstüberwindung. Deshalb muss schon frühzeitig das ‚Blaue‘ durchbrochen werden, damit es gar nicht zum vollständigen Verschwinden der Farben kommt“, beschreibt Vinea Bauer ihr Kunstwerk, mit dem sie am Wettbewerb teilgenommen hat. Mit ihrer beeindruckenden Arbeit gewann die 16-jährige Schülerin des Gymnasium Jessen den Hauptpreis von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Mia Ansorge (15) aus Magdeburg vom Geschwister-Scholl-Gymnasium. Den dritten Rang belegte die 17-jährige Selina Dietrich aus Sülzetal. Die Schülerin besucht das Börde-Gymnasium Wanzleben.

Ministerin Grimm-Benne: Rauschtrinken ist nicht „in“

„Prävention wirkt am besten, wenn Jugendliche selbst aktiv werden. Im Wettbewerb ‚Bunt statt Blau‘ erhalten junge Menschen Raum, sich kreativ mit einem Thema auseinanderzusetzen, das ihnen immer wieder begegnet - egal ob im Freundeskreis, auf Familienfeiern oder online. Gerade deshalb ist es wichtig, früh über die gefährlichen Folgen von Alkohol zu sprechen. Die Beiträge machen deutlich: Junge Stimmen sind stärker als jeder erhobene Zeigefinger - und sie zeigen klar, dass Rauschtrinken nicht ‚in‘ ist, sondern ein ernstes Risiko“, betont Petra Grimm-Benne, Sozialministerin in Sachsen-Anhalt.

„Erfreulicherweise hält der positive Trend mit weniger betroffenen Kindern und Jugendlichen weiter an“, sagt Steffen Meyrich, DAK-Landeschef in Sachsen-Anhalt. „Aber jeder junge Mensch, der mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landet, ist einer zu viel. Durch Aufklärung wollen wir Mädchen und Jungen auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen. Deshalb setzen wir gemeinsam mit der Landesschirmherrin Petra Grimm-Benne unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort und bringen das wichtige Thema in den kommenden Monaten in den Schulalltag.“

Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

In Sachsen-Anhalt ist laut Statistischem Landesamt die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf 353 Kinder gesunken. Bundesweit mussten 2024 rund 8.700 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs in deutschen Krankenhäusern behandelt werden. Das waren 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit diesem deutlichen Rückgang verzeichnete das Statistische Bundesamt 2024 den niedrigsten Stand von Klinikbehandlungen aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung seit 2001.

Selbstgestaltete Plakate wirken

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau"-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und Leiter des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Prof. Dr. Reiner Hanewinkel die Bundesgewinnerinnen und Bundesgewinner 2026. Die Bundessiegerehrung findet am 2. Juni in Berlin statt.

17 Jahre „bunt statt blau“

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 149.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Freundliche Grüße

Ann-Kathrin Wucherpfennig
DAK-Gesundheit

Unternehmenskommunikation/Public Relations
Pressesprecherin Sachsen-Anhalt
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