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12.11.2018 – 09:05

DAK-Gesundheit

Zahl jugendlicher Komasäufer in Rheinland-Pfalz bleibt konstant hoch

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Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Rheinland-Pfalz ist 2017 konstant geblieben. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 1418 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das sind, nach aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, nur sieben weniger als im Jahr davor. Damit bleiben die Krankenhausbehandlungen in der Altersgruppe der zehn- bis unter 20-Jährigen, auf hohem Niveau. Im Vergleich dazu: im Jahr 2000 waren es in Rheinland-Pfalz nur 578 Betroffene. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Rheinland-Pfalz

Zahl jugendlicher Komasäufer in Rheinland-Pfalz bleibt konstant hoch

DAK-Gesundheit: 2017 landeten 1418 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Die Zahl jugendlicher Komasäufer in Rheinland-Pfalz ist 2017 konstant geblieben. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 1418 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das sind, nach aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, nur sieben weniger als im Jahr davor. Damit bleiben die Krankenhausbehandlungen in der Altersgruppe der zehn- bis unter 20-Jährigen, auf hohem Niveau. Im Vergleich dazu: im Jahr 2000 waren es in Rheinland-Pfalz nur 578 Betroffene.

Im vergangenen Jahr landeten in dieser Altersgruppe 863 Jungen und 555 Mädchen aus Rheinland-Pfalz nach Alkoholmissbrauch in der Klinik. Nach einem Anstieg im Vorjahr mussten im Jahr 2017 nahezu gleichviel Jugendliche stationär im Krankenhaus behandelt werden. Den größten Anstieg gab es bei Mädchen in der Altersgruppe zwischen 10 und unter 15 Jahren. Hier erhöhte sich die Zahl der Betroffenen um 19. Auch bei den Jungen in der gleichen Altersgruppe stiegen die Zahlen um neun Betroffene an. Den größten Rückgang gab es dagegen bei Mädchen in der Altersgruppe der 15 bis unter 20-Jährigen. Ihre Zahl sank um 28 auf 453.

"Die Entwicklung bei den Jüngsten zeigt deutlich das Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger für uns unverzichtbar bleibt", erklärt Michael Hübner, Leiter der Landesvertretung Rheinland-Pfalz der DAK-Gesundheit. "Häufig überschätzen sich Kinder und Jugendliche, wenn sie glauben, dass Alkohol zum Feiern und Spaß haben dazu gehört".

Auch die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hebt die hohe Bedeutung der Prävention hervor, die es kontinuierlich fortzuführen gelte. "Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen, Kinder und Jugendliche über die Gefahren und Risiken des Alkoholkonsums aufzuklären." Es sei auch ein wichtiges Ziel bestehender suchtstoffübergreifender Präventionsmaßnahmen, frühzeitig Lebens- und Handlungskompetenzen zu fördern, damit junge Menschen über Ressourcen verfügen, ihr Leben gut zu meistern und verantwortungsbewusst auch mit Gefährdungen umgehen zu können, so die Ministerin.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Krankenkasse auch 2019, im Jubiläumsjahr, die erfolgreiche Aufklärungskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in Rheinland-Pfalz fort. Schirmherrin der Aktion ist die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Zum zehnten Mal ruft die DAK-Gesundheit beim bundesweiten Wettbewerb Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren auf, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln.

Aktuell werden in Rheinland-Pfalz rund 600 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der seit 2010 stattfindenden Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen bislang rund 95.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es auch im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Claus Uebel
DAK-Gesundheit

Unternehmenskommunikation / Public Relations
Pressesprecher 
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

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