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Anna Bellinger aus Fulda wird dritte Bundessiegerin im Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Anna Bellinger aus Fulda wird dritte Bundessiegerin im Plakatwettbewerb gegen Komasaufen
Anna Bellinger ist dritte Bundessiegerin und Landessiegerin Hessen bei bunt statt blau

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"Bunt statt blau": Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 8.000 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das "Komasaufen". Das beste Plakat aus Hessen kommt von der 17-jährigen Schülerin Anna Bellinger aus der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda. Sie setzte sich mit ihrer Idee gegen rund 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hessen durch. Bundesweit gelang ihr damit der Sprung auf den dritten Platz. Jetzt wurden in Fulda die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Gesundheits-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel und die Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit, Sötkin Geitner, übergaben die Urkunden und Preise. Lesen Sie mehr dazu in unserer Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hessen

bunt statt blau: Anna Bellinger aus Fulda wird dritte Bundessiegerin im Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Auszeichnung durch Gesundheits-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel - DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken mit bundesweit 8.000 Künstlern

"bunt statt blau": Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 8.000 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das "Komasaufen". Das beste Plakat aus Hessen kommt von der 17-jährigen Schülerin Anna Bellinger aus der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda. Sie setzte sich mit ihrer Idee gegen rund 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hessen durch. Bundesweit gelang ihr damit der Sprung auf den dritten Platz. Jetzt wurden in Fulda die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Gesundheits-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel übergab, in Vertretung des Hessischen Gesundheitsminister Stefan Grüttner (Schirmherr der Aktion), gemeinsam mit der Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit, Sötkin Geitner, die Urkunden und Preise.

"Wir wissen, dass sich der positive Trend aus 2015 nicht fortgesetzt hat und die Zahl der Krankenhauseinlieferungen aufgrund einer Alkoholintoxikation bei Kindern und Jugendlichen wieder gestiegen ist. Wir dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen und müssen weiterhin für die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums sensibilisieren. Das Rauschtrinken bleibt ein Problem unter Jugendlichen", sagt Staatssekretär Wolfgang Dippel. "Durch den übermäßigen Konsum von Alkohol können schwere körperliche und seelische Probleme auftreten. Insbesondere beim Rauschtrinken wird aus Spaß schnell Ernst und eine erhöhte Gefahr der Alkoholabhängigkeit besteht. Gerade deshalb ist es wichtig, eine Initiative wie ,bunt statt blau' gegen den Alkoholmissbrauch zu unterstützen."

"Unsere Kampagne 'bunt statt blau gegen Komasaufen', soll Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzeigen. Es ist gut, wenn solche wichtigen Gesundheitsthemen in den Schulalltag einfließen", sagt Sötkin Geitner, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit Hessen. "Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das wirkungsvolle Prävention". Das diesjährige Siegerplakat trägt den Slogan: "Sei keine Flasche" und zeigt Menschen gefangen in einem Bierkasten.

"Auf meinem Plakat sieht man verschiedene Personen, die in einem Bierkasten gefangen sind, weinen, sich übergeben. Damit will ich verdeutlichen, dass die Alkoholsucht wie eine Art Gefängnis ist, da man eine Sucht schlecht ablegen kann und schwer aus der Sucht kommt", sagt Anna Bellinger. "Den Titel fand ich lustig und geradezu passend". Den zweiten Platz belegte die 16-jährige Laura Sommer vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim. Dritte Landessiegerin wurde Carina Pfezer (15) aus der Schule am Sportpark in Erbach. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht in diesem Jahr an die 13-jährige Schülerin Selja Lemke vom Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim.

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2016 erneut rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Hessen waren es 1.380 und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Experten fordern daher eine weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb "bunt statt blau" etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner Jugendliche zum Plakatwettbewerb "bunt statt blau" ein. Die Aktion gibt es seit neun Jahren. Mit inzwischen rund 95.000 Teilnehmern bundesweit gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Im Juni wählte eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinner 2018. Erstmals gehört auch der Deutsch-Soul-Sänger Emree Kavás der Bundesjury an. Er begeistert mit seiner Debütsingle "Kopf Hoch" Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen. Die Auszeichnung der Bundessieger fand am 12. Juni im Bundesgesundheitsministerium in Berlin statt. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Pressekontakt:

Claus Uebel, Pressesprecher DAK-Gesundheit Hessen, Tel.: 06131 / 21736-1162, eMail: claus.uebel@dak.de

Esther Walter, Pressesprecherin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Tel.: 0611 / 817-3494, eMail: esther.walter@hsm.hessen.de

Claus Uebel 

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Hessen

Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 32, 55130 Mainz
Tel: +496131217361162
Fax: +494033470500661
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