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Krankenstand in Baden-Württemberg steigt

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Baden-Württembergs Arbeitnehmer meldeten sich 2017 wieder häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand von 3,3 auf 3,5 Prozent. Vor allem Atemwegserkrankungen machten den Baden-Württembergern im vergangenen Jahr zu schaffen. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg

Krankenstand in Baden-Württemberg steigt

DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2017 vor

Baden-Württembergs Arbeitnehmer meldeten sich 2017 wieder häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand von 3,3 auf 3,5 Prozent. Vor allem Atemwegserkrankungen machten den Baden-Württembergern im vergangenen Jahr zu schaffen: Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen stieg um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenleiden stiegen um sieben Prozent. Psychische Erkrankungen im Südwesten nahmen ebenfalls um fünf Prozent zu. Trotzdem ist Baden-Württemberg erneut das Bundesland mit dem niedrigsten Krankenstand (Bund: 4,1 Prozent).

"Baden-Württemberg steht trotz der Steigerung ausgezeichnet da" kommentiert Siegfried Euerle, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit die Entwicklung. "Unsere Arbeitnehmer erzielten auch im vergangenen Jahr die niedrigste Krankenstandsquote in Deutschland." In Baden-Württemberg fehlte ein DAK-Versicherter durchschnittlich 11,8 Tage im Jahr 2017 (Bund: 12,9 Tage). Die Berufstätigen in Baden-Württemberg waren damit kürzer und seltener krank als im Bundesdurchschnitt: Je 100 Mitglieder zählte die DAK-Gesundheit landesweit 108 Erkrankungsfälle (bundesweit 121).

Spitzenreiter bei den Krankmeldungen sind nach Auswertung der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg erneut Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Sie verursachten rund 273 Fehltage je 100 Versicherten, das sind bezogen aufs Vorjahr 17 Tage mehr. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände stiegen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls an. Mit 217 Ausfalltagen pro 100 Versicherten (Vorjahr 205) landeten sie insgesamt auf dem zweiten Platz. Atemwegserkrankungen wie beispielsweise eine schwere Bronchitis stiegen am deutlichsten an und landeten mit 200 Ausfalltagen auf dem dritten Rang. Die sogenannte Betroffenenquote ging ebenfalls nach oben - von 42 Prozent auf rund 46 Prozent. Damit war fast jeder zweite Arbeitnehmer im Südwesten im Laufe des Jahres mindestens einmal krankgeschrieben.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden bundesweit die Daten von 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert knapp 700.000 Menschen in Baden-Württemberg. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

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Daniel Caroppo

DAK-Gesundheit
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