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Telco-Branche umwirbt ihre Kunden mit mehr Service und neuen Angeboten

Hamburg (ots)

Stammkunden halten anstatt Neukunden zu gewinnen:
Mehr als 80 Prozent der Telekommunikationsanbieter werden in den
kommenden drei Jahren massiv in ein umfangreiches
Kundenbeziehungsmanagement investieren. Für fast 30 Prozent der
Entscheider hat Kundenbindung oberste Priorität. Nur 12 Prozent
setzen auf das Neugeschäft. Der Grund: die hohe Wechselbereitschaft
der Telefon- und Internetnutzer sowie die erheblichen Kosten für das
Gewinnen neuer Kunden. Zwei Drittel der Verantwortlichen nennen
innovative Produkte und Leistungen als Hauptgründe für einen
Anbieterwechsel. 76 Prozent der Fach- und Führungskräfte von
Telekommunikationsunternehmen geben deshalb künftig zusätzlich Geld
für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien aus, um ihre
Stammkunden zu halten. Das sind Ergebnisse der Studie „TELCO Trend“,
die von Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für
Umfrage- und Beschwerdemanagementsoftware Inworks durchgeführt wurde.
Die Telekommunikationsunternehmen sehen optimistisch in die
Zukunft. Obwohl der Markt für die elektronische Datenübertragung
gesättigt ist, glauben neun von zehn der Fach- und Führungskräfte
daran, dass ihr Unternehmen im kommenden Jahr erfolgreicher sein
wird. Fast 22 Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, dass sich
ihre Aussichten in den kommenden zwölf Monaten stark verbessern.
Einen besonderen Schub versprechen sich die Entscheider mittlerweile
von UMTS. Für rund jedes zweite Telekommunikationsunternehmen ist der
Netzstandard die bedeutendste Technologie zum Versenden von Daten –
noch vor DSL und dem alten Mobilfunkstandard GSM. Mehr als jeder
sechste Anbieter sieht in der Vermarktung, Einführung und dem Ausbau
dieser Technologie eine der wichtigsten Herausforderungen für 2005.
Derzeit arbeitet die Mobilfunkbranche bereits an der
Weiterentwicklung von UMTS: an HSDPA (High Speed Download Packet
Access). Daten können dann mit dreifacher DSL-Geschwindigkeit
ausgetauscht werden. Die großen Netzbetreiber arbeiten bereits am
Ausbau ihrer Netzkapazitäten. Erste Handys mit HSDPA-Karte sollen auf
der diesjährigen CeBIT vorgestellt werden.
Die wichtigsten Übertragungstechniken:
UMTS: 46,8 Prozent
DSL: 38,7 Prozent
GSM: 35,5 Prozent
WLAN: 29,8 Prozent
VPN-Services: 16,9 Prozent
Trotz des Aufschwungs von UMTS verliert DSL nicht an Bedeutung:
Zwei von fünf Telekommunikationsunternehmen sehen in der
Breitbandtechnologie die wichtigste Methode für den Datentransfer.
Wachsende Bandbreiten, attraktive Tarife sowie neue Anbieter sorgen
auch in Zukunft für steigende Absatzzahlen. Allein die T-Com will bis
zum Jahr 2008 rund 20 Millionen DSL-Anschlüsse verkaufen. Zusätzlich
bekommt das Hochgeschwindigkeitsinternet mit WiMax mobile Konkurrenz.
Die Nachfrage nach der Technologie, deren Reichweite die derzeitiger
WLAN-Anschlüsse um das 500-fache übersteigt, wird stark zunehmen, so
eine Einschätzung von Mummert Consulting.
Immer mehr Geschäftsleute nutzen zudem mobile Geräte, mit denen
sich E-Mails verschicken und empfangen lassen. Bei den mobilen
Datendiensten hat die E-Mail die SMS-Dienste mittlerweile von der
Spitze verdrängt. Fast die Hälfte der Telekommunikations-Entscheider
hält E-Mail für den wichtigsten Online-Dienst, der mit mobilen
Endgeräten genutzt wird. Komplettlösungen, mit denen Geschäftsleute
nicht nur die E-Mail-Verwaltung, sondern zusätzlich das gesamte
Aufgabenmanagement übernehmen, werden in Zukunft Standardprodukte im
Portfolio aller Handyhersteller sein.
Mit Produktinnovationen wie WiMax oder HSDPA wollen sich die
Telekommunikationsanbieter gegenüber den Wettbewerbern behaupten.
Drei von fünf Unternehmen wollen daher auf der CeBIT ihre neuen
Angebote für den Telekommunikationsmarkt vorstellen. Die
Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen wird von den
Anbietern auch künftig vorangetrieben. Drei Viertel von ihnen wollen
in den kommenden drei Jahren mehr Geld für Innovationen ausgeben.
Nach den Maßnahmen zur Kundenbindung fließen die meisten
Investitionen in die Produktentwicklung.
Die Top-Ten Investitionsziele der Telekommunikationsunternehmen:
Kundenbindung: 82,3 Prozent
Produkte: 76,1 Prozent
Technologien: 76,1 Prozent
Qualitätsmanagement: 44,3 Prozent
Marketing: 38,9 Prozent
Geschäftsmodelle: 35,4 Prozent
Kooperationen: 29,2 Prozent
Business Intelligence: 19,5 Prozent
Controlling Strategies: 14,2 Prozent
IT-Outsourcing: 12,4 Prozent
Die wichtigste Zielgruppe für Innovationen sind die Stammkunden.
Denn Telefonkunden wechseln gerne zu dem Anbieter mit den neusten
Produkten und Leistungen. Zwei von drei Fach- und Führungskräften
gehen davon aus, dass Kunden den Anbieter wechseln, wenn ein anderer
innovativere Geräte oder Tarife auf den Markt bringt. Eine
Angebotspalette, die den neusten Stand der Technik bietet, wird somit
zu einem nützlichen Instrument für die Kundenbindung. Drei von fünf
Befragten sehen zudem im Kundenservice eine Chance, neue
Vertragsnehmer zum Anbieterwechsel zu bewegen. Der Ausbau und die
Optimierung des Kundenbeziehungsmanagements haben daher für 85
Prozent der Befragten eine hohe Bedeutung für den Gesamterfolg des
Unternehmens. Doch bisher sind originelle Loyalty-Programme
Mangelware. Lockangebote und virtuelle Gemeinschaften sollen für mehr
Treue gegenüber dem Telefonanbieter sorgen. Die meisten Unternehmen
beschränken sich jedoch auf das wenig spektakuläre Prinzip des
Punktesammelns.
Die größten Herausforderungen für Telco-Anbieter:
Kundenbindung: 29 Prozent
Kosten senken/optimieren: 22 Prozent
Wachstum/Umsatz steigern: 19 Prozent
UMTS Vermarktung/Einführung/Ausbau: 16 Prozent
Kundengewinnung/Kundenwachstum: 12 Prozent

Kontakt:

Pressesprecher
Jörg Forthmann
Telefon: 040 / 227 03-7787
Fax: 040 / 227 03-7961
Email: Joerg.Forthmann@mummert.de
Internet: www.mummert-consulting.de

Original-Content von: Sopra Steria SE, übermittelt durch news aktuell

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