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19.01.2007 – 08:48

Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Deutsche besser auf Naturkatastrophen vorbereitet
Feuerwehrverband lobt umsichtiges Verhalten
Rund 20.000 Einsätze erwartet

Berlin (ots)

"Deutschland ist besser auf Naturkatastrophen
vorbereitet als in der Vergangenheit. Die Warnungen kamen rechtzeitig
und präzise, die Medien haben umfassend informiert und die Menschen 
vorsichtiger reagiert. Sie nehmen Wettergefahren sensibler wahr und 
befolgen die Hinweise der Feuerwehren und der Meteorologen. Dadurch 
konnten noch mehr Todesopfer dieses schwersten Sturms der vergangenen
Jahre verhindert werden", sagt Hans-Peter Kröger, der Präsident des 
Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
Vorbeugende Maßnahmen wie die weitgehende Einstellung des 
Bahnverkehrs haben sich nach Einschätzung des Feuerwehr-Präsidenten 
als hilfreich erwiesen. "Dies war eine kluge Entscheidung, um Risiken
für Passagiere und aufwendige Einsätze auf offener Strecke zu 
vermeiden", sagt Kröger. Die Menschen seien am gestrigen Abend 
überwiegend zu Hause geblieben, der Autoverkehr war merklich 
geringer. Kröger: "Wie groß die Gefahr im Freien ist, zeigen die 
schweren Unfälle, die sich trotzdem wieder ereignet haben. Allerdings
macht uns auch Sorge, dass mehrere Menschenleben durch Gebäudeschäden
zu beklagen sind."
Der Spitzenverband der Feuerwehren schätzt, dass der Orkan 
"Kyrill" bundesweit zu mindestens 20.000 Einsätzen geführt hat, die 
überwiegend von ehrenamtlichen Kräften geleistet wurden. Bereits am 
gestrigen Nachmittag hatten viele Feuerwehren ihre 
Bereitschaftsdienste verstärkt, in Städten gingen Freiwillige 
Feuerwehren gemeinsam mit den Berufsfeuerwehren vorsorglich in 
Dienst. Die Feuerwehren haben eine der einsatzreichsten Nächte der 
vergangenen Jahre hinter sich. Kröger: "Dass bei den Rettungs- und 
Bergungseinsätzen auch Feuerwehrleute verletzt und ein Feuerwehrmann 
getötet wurde, macht uns besonders betroffen."

Pressekontakt:

Rückfragen bitte an:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sönke Jacobs
Telefon: 030-28 88 48 800
Fax: 030-28 88 48 809
dfv.berlin@dfv.org

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