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16.03.2007 – 18:20

Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Zeitung: Badenia-Chef sucht den Ausgleich mit geschädigten Anlegern

Stuttgart (ots)

Die Bausparkasse Badenia sucht nach einem
Ausgleich mit den Geschädigten der sogenannten Schrottimmobilien. Vor
dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) am kommenden Dienstag betont 
der Vorstandsvorsitzende Dietrich Schroeder gegenüber der 
"Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe), sein Unternehmen  habe bisher
900 Vergleichsangebote gemacht, 300 würden in Kürze folgen. Die 
Hälfte davon sei bereits angenommen. Diesen Weg gehe er, um die 
"Dinge wieder ins Lot zu bringen und in Not geratenen Menschen zu 
helfen.  Er sei der tiefen Überzeugung, dass Ethik und Moral im 
Geschäftsleben "unverzichtbar" seien, und er wisse, dass sehr viele 
Käufer "sehr unglücklich" seien, sagt der 65-jährige Manager, der 
seit fünf Jahren durch das "Minenfeld" des als "Badenia-Skandal" 
bezeichneten Immobiliengeschäfts geht.
Rund 7000 Kleinanleger hatten in den 90-er Jahren Wohnungen zu stark 
überhöhten Preisen gekauft, wobei ihnen von den Vermittlern erklärt 
wurde, sie seien über Mieteinnahmen und Steuerersparnisse ohne 
Eigenkapital zu bezahlen.Viele der Immobilien haben heute nur noch 
einen geringen Wert, die Belastungen für die Käufer sind aber 
geblieben. Die Badenia hat sich dabei stets gegen die Klagen der 
Kunden gewehrt, die Bausparkasse sei verantwortlich für die Verkäufe.
Schroeder legt nach wie vor Wert auf die Feststellung, dass sein 
Unternehmen nur Finanzier der Immobilien war. Er sei aber 
interessiert daran, den "Weg der Verständigung" weiter zu gehen, auch
wenn die Badenia vor dem BGH obsiegen sollte.

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