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Mitteldeutsche Zeitung: zu Geiseldrama im Irak

    Halle (ots) - Es könnte also Bewegung in das Geiseldrama kommen. Lösegeldforderungen sind zumindest ein Ansatz für Verhandlungen, um die Qualen der beiden Sachsen beenden zu können. Politische Forderungen erlauben diesen Handlungsspielraum nicht. Zudem dürften die Geiselnehmer, die die beiden Deutschen offenbar einer anderen Gruppe "abgekauft" haben, anhaltendes Interesse haben, ihre "Beute loszuschlagen". Was den beiden Techniker sichern könnte, das Ende des Dramas einigermaßen gesund zu erleben. Doch sollte die neue Entwicklung nicht dazu verleiten, Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Selbst wenn eine Lösegeldzahlung erwogen werden sollte, verbieten sich Diskussionen darüber. Diplomatie muss im Stillen agieren können, denn es geht um das Leben zweier Menschen.

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