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Mitteldeutsche Zeitung: zum Iran

    Halle (ots) - Allmählich wird die Sache ernst, bitter ernst. Am Montag verlautete aus inoffiziellen Quellen in Washington, die USA arbeiteten an Plänen für einen Angriff auf den Iran. Am Dienstag zog der zweifellos verblendete iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad nach und verkündete, man schreite mit dem eigenen Atomprogramm voran. Die Berichte aus Washington mögen falsch sein. Und ganz sicher ändert das darauf folgende Säbelrasseln im Iran nichts an den Tatsachen, dass man dort noch Jahre brauchen dürfte, um Atomwaffen produzieren zu können. Das Problem besteht aber darin, dass Worte in der Politik eine eigene Realität darstellen. In diesem Fall erzeugen sie noch mehr Misstrauen.

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