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Mitteldeutsche Zeitung: Deutschland vor Neuwahlen Teile der Ost-SPD lehnen Bündnis mit Linkspartei entschieden ab

    Halle (ots) - Führende Vertreter der Ost-SPD wollen einem Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei die Gefolgschaft verweigern. „Ich würde in eine Koalition mit solchen Rattenfängern nicht gehen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hans- Joachim Hacker, der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Montag-Ausgabe). „Das würde mir der politische Anstand verbieten. Die würden meine Stimme nicht bekommen.“ Hacker erklärte weiter: „Wenn es für Rot-Grün nicht reicht, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die demokratischen Parteien nach einer Lösung suchen.“

    Der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Bundestag, Engelbert Wistuba, kündigte gegen ein Links-Bündnis ebenfalls offenen Widerstand an. „Mit mir nicht. Ich stehe dafür nicht zur Verfügung. Das ist eine Grundsatzentscheidung.“ Der wie Wistuba aus Sachsen-Anhalt kommende Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, Klaas Hübner, sagte: „Ich lehne ein Linksbündnis strikt ab. Das wird so nicht kommen.“ Zu anders lautenden Äußerungen von Partei-Linken erklärte Hübner: „Ottmar Schreiner und Sigrid Skarpelis-Sperk geben nicht die Fraktionsmeinung wieder.“


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