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Mitteldeutsche Zeitung: zu China und der Mondlandung

Halle (ots) - Die Landung der chinesischen Sonde auf der Rückseite des Mondes ist nicht nur ein Schritt in kaum erforschte Dunkelheit. Viel mehr beweist sie aus Sicht Pekings: Wir können das, wir können eigentlich alles. China markiert seinen Machtanspruch damit auch im All. Peking zeigt im Kosmos, was es auf der Erde längst unaufhaltsam anstrebt: die Akzeptanz als Weltmacht. Abgesehen von regionalen militärischen Drohgebärden bedienen sich die Chinesen weltweit eher marktwirtschaftlicher Methoden. Maos Erben haben den Kapitalismus geräuscharm und effektiv adaptiert. Sie kaufen sich in Entwicklungsländern ein, bauen dort die Infrastruktur auf im Tausch gegen jahrzehntelanges Bleiberecht. So webt man ein globales Netz der Macht.

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