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Mitteldeutsche Zeitung: zu London/Moskau

Halle (ots) - Die britische Premierministerin Theresa May kann folglich mit gutem Grund behaupten, der russische Staat sei, wenn nicht Auftraggeber, so zumindest indirekt für die Tat verantwortlich. Im letzteren Fall wäre das Gift aus einem Sicherheitslabor in die Hände Unbefugter gelangt. May hat deshalb von Russland ultimativ Auskunft verlangt. Die Briten haben zudem eine Liste mit Sanktionen lanciert - der Druck wächst. Doch letztlich muss es im Westen um anderes gehen. Es gilt, die eigenen Fähigkeiten zu stärken, vor allem im Bereich der Cyber-Technologien. Doch der Westen müsste auch viel ernsthafter als bisher versuchen, mit Putin wieder in ein echtes Gespräch zu kommen.

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