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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Ein Ergebnis der Volksabstimmung steht bereits fest, bevor die Wähler zu den Urnen gehen: Mit seiner Politik der Polarisierung hat Tsipras die Griechen tief gespalten. Die Menschen sind verunsichert und ratlos. Tsipras will diese Verzweiflung ummünzen in ein Nein bei der Volksabstimmung. Aber der Premier ist dabei, sein Land in eine ungewisse Zukunft, ja ins Chaos zu führen. Die Bankenschließungen und Kapitalkontrollen sind ein Vorgeschmack dessen, was den Menschen bevorstehen könnte. Egal wie die Volksabstimmung ausgeht: Europa darf den Griechen die Tür nicht zuschlagen. Selbst bei einem mehrheitlichen Nein gilt es, weiter an einer Lösung zu arbeiten, um dieses Land an der labilen Südostflanke Europas ökonomisch und politisch zu stabilisieren. Das gebieten schon die sicherheitspolitischen Interessen der Europäischen Union und letztlich auch der Nato.

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