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Mitteldeutsche Zeitung: zu Schabowski-Zettel

Halle (ots) - Aber wem gehört der Schabowski-Zettel, der ja keine Privatnotiz ist? Der Familie Schabowski? Der Linkspartei? Dem Staat? Oder ist er nicht vielmehr "Volkseigentum"? Und keinesfalls eines, aus dem die Schabowskis oder ihr Kreis Gewinn ziehen sollten? Rätselhaft, dass das Museum die Echtheit des Zettels prüfen ließ, ohne nur einmal Schabowski zu befragen. Rätselhaft, dass hier von dem "historischen" Zettel geredet wird, obwohl das Papier, das Schabowski zum Stottern brachte, diesem kurz zuvor von Krenz zugesteckt worden sein soll. Frau Schabowski sollte Strafanzeige stellen, um den ganzen Vorgang aufzuklären: "sofort, unverzüglich". Sollte der Kauf rückabgewickelt werden, wären die 25 000 Euro an einen gemeinnützigen Fonds zu zahlen. Noch ist die jüngste Geschichte nicht museumstauglich.

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