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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nato und Russland

Halle (ots) - Ja, es ist durchaus ein neuer Kalter Krieg, mit dem wir es zu tun haben. Die große Veränderung ändert aber nichts an der alten Lehre, dass eine Lösung des Sicherheitsproblems militärisch nicht möglich ist. Die Armeen der drei baltischen Staaten etwa haben zusammen nicht einmal die Stärke der Polizei von St. Petersburg. Da hilft es auch nichts, wenn die Nato mit ihrer "Speerspitze" herumfuchtelt und Moskaus Manöver im Norden Russlands mit eigenen Übungen an dessen Westgrenzen beantwortet. Bisher macht Putin mit seinen Provokationen an den Grenzen des Nato-Gebietes halt. Das ist aber kein Grund, diese auszuweiten. Neue Mitglieder aufzunehmen, wäre eine Provokation durch den Westen. Merke: Status quo bedeutet Stabilität. Selbst wenn das in der Ukraine anderes gesehen wird.

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