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Mitteldeutsche Zeitung: zum Irak

Halle (ots) - Was die Situation so explosiv macht, ist der regionale Kontext. Isis ist im Irak entstanden, aber erst im syrischen Bürgerkrieg wirklich groß geworden. Isis ist heute die stärkste Kraft im Widerstand gegen Syriens Diktator Baschar al-Assad. Doch während dieser die laizistischen und moderat islamistischen Rebellen mit Luftwaffe und Fassbomben bekämpft, verschont er Isis weitgehend. Die Botschaft an den Westen ist klar: "Wenn ich stürze, kommen die allerschlimmsten Islamisten an die Macht." Und sie ist angekommen. Der Westen scheint sich mit der Herrschaft Assads abgefunden zu haben. Dieser ist berechenbarer als die Bärtigen. Nun droht aber Isis, auch den Irak in einen offenen Bürgerkrieg mit religiös definierten Fronten zu stürzen

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