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Mitteldeutsche Zeitung: zu Edathy

Halle (ots) - So lange Merkel und Gabriel sich einig sind, kann der CSU-Chef wenig ausrichten. Deshalb konnte Gabriel so selbstbewusst die Forderung aus der CSU nach einem personellen Opfer der SPD zurückweisen. Seehofers Problem ist, dass die CSU das ihr seit den Koalitionsverhandlungen anhängende Verlierer-Image nicht los wird; es ist durch den Rücktritt Friedrichs noch einmal verstärkt worden. Wenn die lautstarken Forderungen nach Rache jetzt folgenlos bleiben, macht das die Sache nicht besser. Also wird die CSU der größte Unruhefaktor in der Koalition bleiben. Größeres Wählervertrauen erwirtschaftet so aber keine der drei Parteien.

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