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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahn-Beschwerden

Halle (ots) - Noch nie hat es so viele Beschwerden über die Deutsche Bahn gegeben. Wundert uns das? Nein. Es scheint eine Art Naturgesetz zu sein, dass Züge zu spät kommen oder ganz ausfallen, dass der Service mies ist. Das hängt damit zusammen, dass der Staatsbetrieb noch immer unter den unterlassenen Investitionen leidet, die Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn zu verantworten hat. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Es gibt einen anderen Riesenkonzern, der auch unter starkem staatlichen Einfluss steht: die Deutsche Telekom. Der scheidende Chef René Obermann hat es geschafft, den Service erheblich zu verbessern und zugleich investierte er enorme Summen in die Infrastruktur. Das hat er natürlich nicht aus Gutmenschentum gemacht. Die harte Konkurrenz hat ihn dazu gezwungen. Genau daran fehlt es im Schienenverkehr.

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