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Mitteldeutsche Zeitung: Arbeit/Ausbildung Agenturchef fordert höhere Lehrlingsentgelte, um Jugendliche im Land zu halten

Halle (ots) - Um den Wegzug junger Leute aus Sachsen-Anhalt zu stoppen, hat der Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Kay Senius, die schnellere Angleichung der Lehrlingsentgelte an westdeutsches Niveau gefordert. Auch müssten die Unternehmen klare Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung aufzeigen, sagte er der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Hintergrund ist der sich abzeichnende Bewerbermangel für die angebotenen betrieblichen Lehrstellen. Mitte Mai waren 5.135 der 8.919 gemeldeten betrieblichen Lehrstellen in Sachsen-Anhalt unbesetzt. Deshalb müsse es gelingen, einen Teil der Jugendlichen, die ihre Perspektive in einer Lehre in den alten Bundesländern sehen, im Land zu halten. Im vergangenen Jahr absolvierten 5.500 junge Sachsen-Anhalter ihre Ausbildung außerhalb des Landes. Die jüngst geäußerte Idee des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, polnische und tschechische Jugendliche für eine Ausbildung in den neuen Ländern zu gewinnen, hält Senius für einen Irrweg.

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