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Mitteldeutsche Zeitung: zu Opel-Rettung

    Halle (ots) - Anders als noch beim Ausbruch des Finanzkrise haben Politiker jeder Couleur den Fall Opel zur Inszenierung genutzt, den Wahlkampf fest im Blick. Medial ist die Union Gewinnerin. Während die Kanzlerin dem Konzept für den Autohersteller zustimmt und damit - ob langfristig erfolgreich oder nicht - Jobs sichert, wird Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zur Ikone der Wirtschaftsliberalen. Eine perfekte Arbeitsteilung, die nicht nur die SPD ausbremst, sondern auch die FDP ärgern dürfte. Dieser Minister erschwert es den Liberalen, den Alleinvertretungsanspruch für "mehr Markt vor Staat" aufrecht zu erhalten.

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