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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bränden in Griechenland

    Halle (ots) - Aber die Katastrophe offenbart auch schwere Versäumnisse, für die alle Regierungen der vergangenen Jahrzehnte Mitverantwortung tragen. Traditionell werden die wenigsten griechischen Wälder bewirtschaftet. Den Forstverwaltungen fehlt es an Geld, Gerät und Personal. Man lässt das Unterholz einfach wuchern, in den meisten Forsten gibt es nicht einmal Brandschneisen oder wenigstens Wirtschaftswege für die Feuerwehr. Die EU hat Griechenland 24 Millionen Euro für den Brandschutz in den Wäldern bereitgestellt. Aber die Athener Regierungen haben die Gelder seit 2002 nicht abgerufen. Brandstifter, die mit einer Lunte "wertlosen" Wald in lukrativen Baugrund zu verwandeln versuchen, haben deshalb leichtes Spiel.

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