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Lausitzer Rundschau: Zu: Verkehrsbetriebe der Region gehen gegen Schwarzfahrer vor
Teures Vergehen

    Cottbus (ots) - Den Nahverkehrsbetrieben in der Region entstehen Jahr für Jahr beträchtliche Verluste, weil Fahrgäste ohne Tickets in Busse und Straßenbahnen steigen. Was leicht als Kavaliersdelikt abgetan wird, ist genauer betrachtet ein teures Vergehen. Die Unternehmen, vor allem in den größeren Städten, wollen mit Kontrollen den Betrügern verstärkt an den Kragen gehen. Diejenigen, die sich die Bus- oder Straßenbahnkarte zeigen lassen, werden dabei von Fahrgästen oft als Buhmänner abgestempelt. Völlig zu Unrecht. Die Ehrlichen bezahlen nämlich doppelt. Schließlich legen die Verkehrsbetriebe am Ende die Verluste auf die Kunden um. Investitionen in moderne Fahrzeuge müssen zurückgestellt, Ticketpreise erhöht werden. Dass der Schwarzfahrer, wenn er erwischt wird, 40 Euro Strafe blechen muss, ist sein eigenes Risiko. Der weit größere Schaden trifft alle. Deshalb ist Nachsicht oder gar Mitleid für Ertappte völlig fehl am Platz, zumal Schwarzfahrer in den seltensten Fällen illegal durch die Gegend fahren, weil sie sich das Ticket aus Not nicht leisten können.

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