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Lausitzer Rundschau: Lausitzer Rundschau zu den Nachwuchs- und Einsatzsorgen bei der Feuerwehr: Enger zusammenr├╝cken

    Cottbus (ots) - Feuerwehrautos, Spritzen, Schl├Ąuche, Helme, Gasmasken ┬ľ die Feuerwehrtechnik und damit auch der Beruf faszinieren Kinder auch heute noch. Dennoch hat die Feuerwehr Sorgen. Vor allem die freiwilligen Wehren sind gebeutelt. Tags├╝ber sind ihre Mitglieder oft nicht erreichbar, weil es im Umfeld der Feuerwehrstandorte keine Arbeit gibt und viele Kameraden ins Umland pendeln. Unter diesem Gesichtspunkt ist es durchaus vern├╝nftig, wenn der ├Âffentliche Dienst, Gemeinde-, Amts-, Stadt- und Kreisverwaltungen die Mitarbeit im Brand- und Katastrophenschutz bei der Besetzung offener Planstellen ber├╝cksichtigt. Ein zweites Sorgenkind ist der Nachwuchs. Die Jugendfeuerwehren d├╝nnen in Sachsen wie in Brandenburg aus. Hauptursache ist die demografische Entwicklung. Der Geburtenknick in den 90er-Jahren macht sich auch hier bemerkbar. Schulen schlie├čen, die Kinder sind l├Ąnger unterwegs, haben weniger Freizeit. Hinzu kommen fehlende Ausbildungspl├Ątze in der Region. Die Konsequenz: Jugendliche gehen in die alten Bundesl├Ąnder und m├╝ssen gezwungener Ma├čen in ihren Heimatorten die Finger von der Spritze lassen. Das alles zwingt zu neuen ├ťberlegungen. Die Kr├Ąfte bei den freiwilligen Feuerwehren zu konzentrieren ist eine Schlussfolgerung. Eine zweite ist sicherlich, das die Hilfsorganisationen wie etwa Feuerwehr und Technisches Hilfswerk enger zusammenr├╝cken m├╝ssen. Es nutzt keinem etwas, wenn man sich den Nachwuchs gegenseitig streitig macht. Notwendig ist auch, wieder verst├Ąrkt in die Schulen zu gehen, um Feuerwehrnachwuchs zu gewinnen. Und schlie├člich m├╝ssen sich die Wehren noch mehr f├╝r M├Ądchen und Frauen ├Âffnen. In vielen Orten sind die Feuerwehren n├Ąmlich noch immer ausschlie├člich M├Ąnnersache. Einen zwingenden Grund daf├╝r gibt es nicht.


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