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11.07.2010 – 21:39

Lausitzer Rundschau

Lausitzer Rundschau: Zum Abschluss der Weltmeisterschaft in Südafrika
Ergebnisfußball und Vuvuzelas

Cottbus (ots)

Das beste Turnier aller Zeiten? Nein, diesen Ruf hat sich die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika in den zurückliegenden vier Wochen nicht erarbeiten können. Das Turnier konnte die vielen, hochgesteckten Erwartungen allenfalls phasenweise erfüllen. Afrikas Fußball-Nationen spielten ausgerechnet bei der WM-Premiere auf dem afrikanischen Kontinent ein rabenschwarzes Turnier. Die vermeintlich weltbesten Schiedsrichter produzierten viel zu viele Fehlentscheidungen und ließen den Ruf nach technischen Hilfsmitteln sehr zum Leidwesen der Fußball-Traditionalisten erneut aufkommen. Tore waren Mangelware, lange Zeit lag der Schnitt auf Rekord-Tiefstand. Richtig begeisternde Spiele waren in den Wochen am Kap ebenfalls eine Seltenheit. Ergebnisfußball dominierte. Allein die berauschenden Siege der von Bundestrainer Joachim Löw geformten jungen deutschen Mannschaft gegen England und Argentinien werden wohl dauerhaft im Gedächtnis bleiben und noch in Jahren in jedem WM-Rückblick einen gebührenden Platz erhalten. Am Ende ist der dritte Platz für Lahm & Co. eine tolle Leistung. Superstars wie Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney oder Lionel Messi konnten dem Turnier nicht wie erwartet ihren Stempel aufdrücken, waren längst zu Hause, als das Turnier auf die Zielgerade einbog. Die Finalbegegnung zwischen Spanien und den Niederlanden war deshalb die logische Konsequenz der globalen Fußball-Entwicklung. Beide Teams haben des Konzept des Wir-Gefühls perfektioniert. Und was ist mit dem Gastgeberland? Keinem WM-Ausrichter wurde jemals mit so viel Skepsis begegnet. Die Ängste vor einem Organisations-Desaster und Kriminalität erwiesen sich als unbegründet. Die Stadien waren toll und zu 97 Prozent gefüllt. Südafrika war ein guter Gastgeber - abgesehen vom nervenden Vuvuzela-Geräusch.

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