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Lausitzer Rundschau: Perverse Inszenierung Eta-Bomben verunsichern Spanier und Urlaubsgäste

Cottbus (ots)

Kleine Bomben, große Wirkung. Auch wenn die
jüngsten Sprengsätze der Eta auf Mallorca nur geringen Schaden 
anrichteten, haben es die Terroristen doch erneut geschafft, Spanien 
aufzuschrecken. Und zugleich auch Hunderttausende Urlauber, die 
derzeit auf der beliebtesten Ferieninsel Europas Erholung und 
Entspannung suchen.
Doch genau um diesen "Knalleffekt" geht es auch der Terrorbande aus 
dem nordspanischen Baskenland. Sie will dem spanischen Staat erneut 
demonstrieren, dass sie ihren wahnsinnigen Bombenkrieg für ein 
unabhängiges Baskenland nicht aufgeben will. Und zu dieser 
anachronistischen Terrorstrategie gehört auch, möglichst viel 
internationales Aufsehen zu erregen.
 Die Urlaubsinsel Mallorca, auf der jedes Jahr zehn Millionen 
Menschen Ferien machen und wo zudem Zehntausende ausländische 
Residenten leben, dient so gesehen der Eta als ideale Bühne für ihre 
perverse Terror-Inszenierung. Wohl wissend, dass Spanien mit 
Bombenanschlägen auf jener berühmten Insel, auf der sogar die 
Königsfamilie Ferien macht, besonders verwundbar ist.
In ihrem Kalkül vergessen die Terroristen freilich eine ganz 
entscheidende Sache: Spanien, Europa und die Weltgemeinschaft haben 
der Eta schon längst eine Abfuhr und klare Antwort gegeben: Gewalt 
zur Durchsetzung politischer Ziele hat keine Chance. Und die einzige 
Zukunft, welcher die Eta-Terroristen entgegensehen können, ist somit 
ein Leben hinter Gittern.

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