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Lausitzer Rundschau: Diakonie-Einsatz gegen die Not in Somalia Europa in der Pflicht

    Cottbus (ots) - Eine gekaperte Luxusyacht bewegt die Menschen. Für kurze Zeit blickt die Weltöffentlichkeit nach Somalia. Doch sind die Segler glücklich befreit, fällt die ostafrikanische Küste wieder in einen medialen Dornröschenschlaf. So aber darf es nicht weitergehen: Wenn in Somalia 1,8 Millionen Menschen auf der Flucht sind und rund drei Millionen Menschen von internationaler Hilfe abhängig sind, dann hat die weltweite Staatengemeinschaft mindestens die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Hilfswerke wie die Diakonie-Katastrophenhilfe ungefährdet ihrer Arbeit nachgehen können. Die Vereinten Nationen und die EU - damit also auch Deutschland - stehen in der Pflicht, sich für einen Frieden in dem Land zu engagieren, das noch immer unter den Folgen der gescheiterten UN-Befriedungsaktion unter US-Führung aus den 1990er-Jahren leidet. Zumal es bei Lichte besehen ja schon fast bizarr ist, dass die Piraterie ausgerechnet in jenen Gewässern blüht, in denen schon seit Jahren ein internationaler Marineverband gegen den weltweiten Terrorismus vorgehen soll. Hier ist schnelles Handeln nötig, und wenn es sein muss, dann auch mithilfe deutscher Marineeinheiten.

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