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30.08.2018 – 14:10

Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Erfolgreiches Ende im Streit um den "Lutherlaib": Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks erwirkt Löschung der Marke

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks erwirkt die Löschung der Wortmarke "Lutherlaib", die sich ein großer Industriebäcker im Jahr 2017 hat schützen lassen. Im Auftrag des Landesinnungsverbandes Sachsen-Anhalt und des Handwerkstages Sachsen-Anhalt erzielte der Zentralverband damit einen Erfolg beim Deutschen Patent- und Markenamt, das die Marke nun wieder freigab.

Mit der Löschung der Wortmarke "Lutherlaib" hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) nun bestätigt, dass sich Namen historischer Personen nicht als Marke schützen lassen.

Vor allem für Bäcker in Sachsen-Anhalt ist dies ein wichtiger Erfolg, die nicht nur im Lutherjahr 2017 um Abmahnungen für Brote mit dem Wortbestandteil "Luther" fürchteten. Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, begrüßt die Entscheidung des DPMA: "Jeder Bäcker sollte seine Brote nach Martin Luther oder einer anderen historischen Person benennen dürfen, ohne markenrechtliche Abmahnungen befürchten zu müssen." Christian Steiner, Referent für Wettbewerbsrecht, ergänzt: "Nach unserer Auffassung hätte die Marke 'Lutherlaib' von Anfang an nicht eingetragen werden dürfen, weil ihr die sogenannte Unterscheidungskraft fehlt." Ob Lutherkruste, Lutherlaib oder Martinshörnchen, Bäcker in ganz Deutschland dürfen nun also wieder Brote mit Luther-Bezug verkaufen.

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Die Deutschen Innungsbäcker werden seit 1948 durch den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. auf lokaler, regionaler, Bundes- sowie EU-Ebene vertreten. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland vertritt der Zentralverband die Interessen von 11.347 Betrieben mit ca. 273.700 Beschäftigten in Bäckereien, Konditoreien, Familienbetrieben und Großbäckereien. Durch den engen Kontakt zum Gesetzgeber hat der Verband gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen die Möglichkeit, die Interessen seiner Mitglieder erfolgreich durchzusetzen. Durch seine Arbeit sichert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. die Zukunft der Deutschen Innungsbäcker, indem er auf die Politik zugeht und die Belange des Bäckerhandwerks vertritt. Bei der Vorbereitung neuer Gesetzesentwürfe, Verwaltungsanordnungen oder politischen Planungen steht der Zentralverband den Verantwortlichen beratend zur Seite und versorgt sie mit wertvollen Informationen. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie "Bäckman" oder "Back dir deine Zukunft" werden gezielt Kinder und Jugendliche über den Beruf des Bäckers informiert. Neben der Interessenvertretung seiner Mitgliedsunternehmen und der Nachwuchsförderung klärt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. über die Internetseite www.innungsbaecker.de auch Verbraucher rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk auf. Ob Rezepte oder Artikel zur Brotkultur in Deutschland, hier werden der Innungsbäcker und die Kunst des Brotbackens in den Mittelpunkt gerückt. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Michael Wippler als Präsidenten vertreten. Die Geschäfte leitet Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider.

Pressekontakt:

Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer 
Tel: (030) 20 64 55-0
Meike Bennewitz, Pressereferentin 
Tel: (030) 20 64 55-56

E-Mail: presse@baeckerhandwerk.de
Internet: www.baeckerhandwerk.de